[Rezi] Los Muertos

Verdammte Axt! Was habe ich mir denn dabei gedacht, als ich das Ding von der RPC mitgenommen habe? 
Ein verdammtes One-Tick-Pony mit einem lächerlich einfachen indiemäßigen Konfliktresolutionsmechanismus und einem völlig behämmerten Hintergrund das nicht einmal anständige Würfel verwendet von einem unfassbar unbekannten Autoren?
Ich liebe es!!!
Titel: Los Muertos
Autor: André Pönitz
Art: Regelwerk
Verlag: Prometheus
Format: A5, 136 Seiten, vollfarbig
ISBN: 9-783944-713007
Preis: 14,95€
Okay, die Information „auf der RPC ausverkauft“ beeindruckt mich nicht mehr ganz so sehr, wie es noch vor ein paar Jahren der Fall gewesen wäre, als ich davon ausging, dass ein Verlag immer die komplett Druckauflage von mehreren tausend Kopien mit auf Messen schleppen würde, aber nichtsdestotrotz ist das doch mal ein schöne Kompliment für die Promethen (die sich sicher in den Hintern beißen nicht noch zwei Kistchen mehr mit nach Köln genommen zu haben) und das Team André Pönitz (Wort), Timo Grubing und Volker Konrad (Bild).
Da das Spiel aus der überaus empfehlenswerten PocketRPG-Reihe wirklich ein totales One Trick Pony ist, werde ich an einigen Stellen etwas um den heißen Brei herumeiern müssen, aber das ist der geneigte Seifenkisten-Leser ja schon gewöhnt.
Ich werde die kurze Besprechung (andere würden sagen Lobhudelei) resolut in drei Abteilungen unterteilen: Setting, System und Erscheinungsbild.
Setting: Tja, was soll ich sagen? Ihr spielt frisch verstorbene Tote, die im aztekischen Totenreich gelandet sind und sich nun durch 9 Ebenen hindurch kämpfen müssen/wollen, um im Anschluss nach Mictlan zu gelangen.
Hört sich komisch an, ist es auch. Einen Großteil seines Reizes bezieht Los Muertos daraus, sich von Ebene zu Ebene den Sense of Wonder zu erhalten. Man wird immer in eine völlig neue Welt geworfen, wo es zuerst einmal gilt, die Regeln zu verstehen, um sich angemessen verhalten zu können. Eine tolle Sache, die leider in den meisten klassischen Fantasy-Settings schon vor 30 Jahren verloren ging – hier können auch alte Haudegen dieses Gefühl etwas wirklich Neues zu entdcken noch einmal erleben. Wie gesagt – für mich DAS große Plus bei diesem Spiel und genau der Grund warum ich hier nix über die 9 Ebenen erzählen werde. Spielt und erlebt sie einfach selber!
Einzig, dass man nach seinem Tod erstmal in den Pfortenländern landet und von einem Pudelmenschen-Gott namens Xolotl begrüßt wird, möchte ich hier kurz erwähnen. Ich denke das reicht fast schon aus, um sich einen Eindruck zu verschaffen…
Das Setting wird in einem eigenen Kapitel kurz angerissen, genauer beschrieben wird es dann aber in den enthaltenen Beispielabenteuern (auch das finde ich immer sehr wichtig – nirgendwo lernt man so viel über ein Spiel wie in vom Autoren direkt beigelegten Abenteuern) – und davon gibt es einen ganzen Arsch voll. Jede Ebene wird mit 2 Abenteuern bedacht, bis auf die Einstiegsebene, die Pfortenländer, wo man sich durch drei Abenteuer wurschteln kann.
System: Keine Würfel, pfrrrz! Dämlicher Indiekram! Okay. Ich habe gerade „Umläut – The Game of Metal“ übersetzt, daher ist es mir nicht fremd, Konflikte durch das Ziehen von Karten zu lösen. Bei Los Muertos zieht man Karten. Eine gezogene rote Karte stellt einen Erfolg dar und ich ziehe immer so viele Karten wie meine passende Fähigkeit (plus eventueller Modifikatoren durch die Umstände) hergibt und muss genügend Erfolge haben, um den Schwierigkeitsgrad zu erreichen oder zu üertreffen. Wie konkurrierende Proben aussehen, kann sich der geneigte Rezensionsleser sicher selber vorstellen.
Ein Charakter wird durch folgende Dinge beschrieben:
Name – Todesumstände – ein paar Sätze, was man über den Verstorbenen wissen muss – die Fähigkeiten Wille, Soziales, Kämpfen, Geistiges, Körper und Sinne (je mit 1-3 Punkten) – Spezialisierungen und Gepäck
Das war’s auch schon! Gefällt mir natürlich in seiner Einfachheit super, das Spiel ist aber in seiner Anlage her komplett darauf angewiesen, dass der Spielleiter es gut mit seiner Truppe meint, denn schon der Satz: „Der SG wird intuitiv festgelegt.“ sorgt natürlich dafür, dass ein alter Sack wie ich Beklemmungen inder Magengegend bekommt. Nicht, dass etwas daran verkehrt wäre, etwas intuitiv festzulegen, aber wenn es sich dabei um den wirklich einzigen Mechanismus des Spiels handelt, wird es doch schon kritisch. Auch, dass Patzer „ärgerlich, aber nicht fatal“ sein sollen, unterstreicht den Ansatz des Spiels zu unterhalten und gemeinsam eine schöne Geschichte zu erleben. Ich persönlich stehe lieber vor tödlichen Gefahren, aber wenn man sich darüber vor dem Spiel im Klaren ist, habe ich da absolut kein Problem mit.
Die Konfliktresolution insgesamt ist mir etwas zu beliebig. In jedem zweiten Satz steht, dass etwas im Ermessen liegt oder man die Konsequenzen nicht ganz so fürchterlich gestalten soll – manchmal überlege ich mir da wirklich warum man es nicht komplett weglässt und sich einfach zum gemeinsamen Fabulieren trifft.
Erscheinungsbild: Respekt. André kann mal wirklich angenehm schreiben. Die Texte lesen sich wirklich gut und man wird nicht durch haarsträubende Fehler oder grausame Stilbrüche rausgerissen. Bei Los Muertos passen auch noch die Illus und das gesamte Layout hervorragend zum Gesamtambiente und in diesem Punkt gibt es echt nix zu meckern. Punkt.
Fazit: Alleine schon aufgrund des simplen Mechanismus‘ und dem doch sehr spezialisierten Hintergrund spreche ich dem System mal spontan eine größere Kampagnenfähigkeit ab. Aber das hat mich ja noch nie davon abgehalten, etwas zu hypen – SpacePirates anyone???
Wer also auf ein völlig durchgeknalltes Setting steht und sich darauf einlassen kann in etwas merkwürdiger Form mit dem Tod der eigenen Spielfigur konfrontiert zu werden; wer zudem noch gerne flockige und gut recherchierte, aber nicht im geringsten trockene Texte mit einem coolen Witz und perfekt dazu passende Illustrationen zu würdigen weiß, der sollte bei den knapp 15 Euro nicht knickrig sein und direkt zum Rollenspielhändler seines Vertrauens sprinten oder direkt im Shop von Prometheus bestellen.
Die Toten rocken gewaltig!
… und um endlich mal ein Wertungssystem in meinen Rezis einzuführen:
Ich gebe Los Muertos 5 von 6 tanzende Totenschädel.
(1 Schädel Abzug, weil ich mir ob des sehr rudimentären Systems etwas Sorgen um die Langzeitmotivation mache, weil es definitiv einsteigerfreundlicher gegangen wäre und weil mein Name nicht drinsteht)

[Savage Worlds] Elyrion – Tödliches Land

Hui, da machte man mir doch auf der RPC gerade in dem Moment, als ich mich auf den Heimweg machte, ein unmoralisches Angebot – ich soll (glücklicherweise mit kompetenter Unterstützung – sowohl für’s Schreiben als auch für die solide Regelunterfütterung und Testung) eine kleines Sandbox-Abenteuer für Elyrion mit dem vorläufigen Arbeitstitel Tödliches Land basteln – mehr könnt ihr hier lesen. Glücklicherweise ist der Zeitrahmen angenehm großzügig, dass ich immer mal wieder in einer freien Minute dran feilen kann, bevor dann irgendwann die Deadline mit blutigem Messer zwischen den Zähnen vor mir steht.
Ich habe richtig Bock auf das Projekt, aber es hört sich auch nach ordentlich Arbeit an, deswegen weiß ich gar nicht, ob ich euch auffordern soll, noch in den nächsten 5,5 Stunden ein paar Euro auf die Elyrion-Finanzierung zu werfen – oder lieber nicht…
Aber eigentlich ist jedes deutsche Rollenspielprojekt, das erfolgreich ist, eine gute Sache, also haut lieber rein! Wenn ich richtig rechne müssen noch 90 Euro her, das sollte ja durchaus im Bereich des Möglichen sein.

[Neue Umfrage] Für welches System soll ich unbedingt mehr schreiben?

Zwei Wochen lang könnt ihr mir oben rechts im Umfragefeld eben jene Frage beantworten – ich bin auf das Ergebnis tatsächlich sehr gespannt…

Zur Wahl stehen:

  • Dungeonslayers
  • Labyrinth Lord
  • Myranor (DSA)
  • Savage Worlds

… und es ist völlig wurscht, ob wir von veröffentlichen Riesenbänden oder kleinen PDFs oder Blogbeiträgen reden…

[Savage Worlds] Der nächste „Kickstarter“: Elyrion

Das Banner von „Aktion Elyrion“
Die Jungs von Prometheus versuchen sich zum dritten Mal an einem kickstarterähnlichen Projekt direkt über ihre Homepage – schaut einfach hier vorbei und ihr erfahrt alles Wissenswerte über das Crowdfunding zum deutschen SaWo-Setting „Elyrion„.
Ein Ende am 12. Mai? Sieht datumsmäßig schwer so aus, als wolle man zur RPC (beziehungsweise einen Tag danach, damit Besucher noch die Chance haben, vom Projekt zu erfahren und ein paar Euro in den Topf zu schmeißen) die Chose in trockenen Tüchern haben – anders kann ich es mir nicht erklären, dass man nicht erst wartet, bis man die beiden vorhergehenden Krautfundingprojekte zu einem kompletten Abschluss gebracht hat. Ich persönlich habe ja in beide Töpfe ordentlich reingebuttert und kann es verschmerzen, dass man sich um ein paar Monate verspätet, was bei internationalen Kickstarter- oder Indiegogo-Sachen eher die Regel als die Ausnahme ist – aber das gemeine Volk murrt doch schon ganz ordentlich, was aber eher der schwachbrüstigen Kommunikationspolitik als der Verzögerung geschuldet ist, wenn mich mein Eindruck nicht trübt.
Persönlich bin ich absolut bereit, den Feuerbringern eine weitere Chance zu geben – gerade, weil es so scheint, als wollten sie sich an kommunikativer Front steigern. Gerade die Deluxe-Box mit Würfelbechern und anderem Schnickschnack ist schon eine extrem geile Sache, da muss ich glatt mal die Finanzen checken und eventuell ein paar nicht ganz so wichtige Sachen zum Gegenfinanzieren aus dem Regal auf eBay schubsen. Ob das Setting selber mich so richtig anmacht, kann ich echt nicht sagen – eigentlich habe ich in letzter Zeit eine mittelprächtige Allergie gegen Standardfantasy entwickelt, aber so als limitiertes Gerät kommt das schon recht schick daher. Ach. Entscheidungen, Entscheidungen, Entscheidungen!
Dass das allerschlappste Ziel von 1000 Euro erreicht wird, daran zweifle ich keine Sekunde. Es muss ja nur der gute Sphärenmeister ein kleines Händlerpaket II erwerben und 1/4 ist schon in trockenen Tüchern, dazu noch zwei oder drei bekloppte Sammler wie ich, die 135 dicke Eier in die Pfanne schlagen und wir sind fast am Ziel. Schauen wir mal wie sich die Sache anlässt, zumal ich tippe, dass die Deutschen auf die zusätzlichen Ziele nicht so wahnsinnig abfahren werden – die haben lieber mehr Gedrucktes als PDFs…

Was tut der alte Mann so?

Mir ist eben aufgefallen, dass die letzten Artikel aussehen wie vom Uhrwerk-Hauspostillon, daher könnte ich mal kurz anreißen, was hier im Seifenkistenkeller derzeit alles so ansteht.
Neben ca. 55 Englisch-Arbeiten und mindestens ebensovielen kleinen Tests in ev. Religion und Englisch, die einer Korrektur harren, einem äußerst geschmeidigen Laufdress, das gleich die Sonne sehen will, 2 Hunden, die gerne das tun möchten, was Hunde so tun – und zwar mehrfach täglich – und einer Familie, die mic hgerne ab und zu mal sieht, liegt derzeit das hier an…
  • Vorgestern gegen Nachmittag habe ich eine kleine Fingerübung für Prometheus auf die elektronische Reise geschickt – ein Rippers-Abenteuer, das ihr vielleicht demnächst mal irgendwo sehen könnt.
  • Vorgestern um 22 Uhr habe ich ein SpacePirates-Abenteuer an den Würfelheld geschickt, um noch an der Nikolausi-Preisverleihung des OPC-Wettbewerbs teilzunehmen.
  • Derzeit versuche ich endlich, endlich das AD&D 2 Spielleiterhandbuch zu rezensieren, damit die Besprechung endlich im DnD-Gate erscheinen kann. Und ist die abgefrühstückt, muss ich mir unbedingt die Traveller-Taschenversion genauer ansehen – aus demselben Grund. Zu Letzterer kann ich auf jeden Fall schonmal sagen: „Mein Gott, ist die klein!!!“
  • Auch der GRT (Gratisrollenspieltag) ist mittlerweile in trockenen Tüchern und ich muss unbedingt eine Mail an die Verlage raushauen und einen Eröffnungsbeitrag für die Homepage formulieren.
  • Seeschlachtenregeln für LL auf nur einer Seite wären eine tolle Sache – vielleicht kriege ich das auch heute noch hin. 
  • Ach ja – ganz vergessen. Im Laufe des heutigen Sonntags wollte ich noch meinen Beitrag zu „Wunsch ist Wunsch“ fertigstellen, den Hundopus.
… ihr seht schon, mein Sonntag wird bestimmt nicht langweilig.

[SPIEL 2013] Neuigkeiten in Essen

Was gibt es in Essen Neues…
Ich ergänze immer sobald ich neue Infos reinbekomme.
Ulisses
DSA – Die Reisende Kaiserin – 25 Euro
Eine kleine Fingerübung von Neu-Redakteuer und Geschichtsbuff Jens Ullrich. Sollte sich jemand für den reisenden Hof Rohajas interessieren, ist er hier genau richtig.

DSA – Granden, Gaukler und Gelehrte – 35 Euro
Meisterpersonen aus Süd-Aventurien. Damn. Jetzt muss ich nochmal „Götter, Gräber und Gelehrte“ von Ceram lesen…
Pathfinder – Monsterhandbuch 3 – 39,95 Euro
Weitere 8897595797 Monster für D&D 3.75. Ich werd’s mir zulegen.

Hierzu gibt es einen O-Ton aus dem Hause Ulisses:

„Als Ergänzung zum Monsterhandbuch 3 sei gesagt, dass die Flailsnail als Schlegelschnecke enthalten ist.
Wenn das alleine das Buch nicht verkauft, weiß ich auch nicht.
Ansonsten liegt ein Schwerpunkt auf Monster aus dem asiatischen und indischen Raum und es sind mehr als 300 Monster, nicht so eine Fantasiezahl.“

Kaphornia – Tal der Riesen – 9,95 Euro
Ich mag ja das kleine Abenteuerbuchsystem. Nett geschrieben, keine Vorbereitungszeit und unterhaltsame Action für einen Abend – was will ich mehr?
Iron Kingdoms – Grundregelwerk – 49,95 Euro
Das Grundregelwerk zum Warmachine-Rollenspiel. Mit etwas Glück bekomme ich es noch vor der SPIEL in die Finger, um es mir genauer anzusehen.

BRANDHEISSE NEWS – die Druckerei hat folgende weitere Produkte für die Messe bestätigt:

ACHTUNG! Ulisses haben in einem eigenen Blogbeitrag aktualisiert:

CHECK IT OUT!

DSA-Roman – Der Nabel der Welten – 11,95 Euro
Der zweite Roman und abschließende aus der Drachenschatten-Reihe.

Iron Kingdoms – Spielleiterset – 24,95 Euro
Und direkt schon der erste Erweiterungsband. Das geht ja wie das Brezelbacken. Spielleiterschirm, Initiativekarten und einiges mehr…

Schicksalspfade – Helden und Schurken 2 – 30 Euro
Die zweite Box mit vier weiteren Helden und Schurken.

Respekt! Da hat der Branchenprimus ja einiges an den Start gebracht.

Mantikore
Game of Thrones – Das Rollenspiel – 49,95 Euro
Einer der absoluten Messe-Kracher! Die lang erwartete deutsche Fassung des Westeros-Rollenspiels! Zusätzlich gibt es noch eine neue große Farbkarte zu erstehen.
Einsamer Wolf 14 – Die Verdammten von Kaag – 14,95 Euro
Der 14. Band insgesamt – der zweite in der in Deutschland noch nicht erschienenen Großmeister-Reihe. Top, dass es die Serie sowohl wieder als auch noch gibt.
Roman – Soylent Green – 13,95 Euro
Ein Klassiker der „Science Fiction für den denkenden Mann und die denkende Frau“.
Heidelberger
Star Wars – Am Rande des Universums – Einsteigerset – 24,95 Euro
Für Allgemein-Nerds die wohl heißeste Neuheit der SPIEL – aber auch insgesamt neben Shadowrun und dem Game of Thrones-Rollenspiel ganz locker in den Top 3. Ein Muss!
Kartenspiel – Blood Bound – 14,95
Sieht mir so aus als könne das auch für Rollenspieler interessant sein.
Zusätzlich gibt es noch diese Info – Direktton aus dem Hause Heidelberger:
„Aber
die SPIEL 13 steht bei uns dieses Jahr unter dem Motto: Mehr von allem!
Es ist unfassbar, wieviele Erweiterungen wir diees Jahr dabei haben
werden. Dabei muss ich aber erwähnen, das wir einige Sachen in kleinen
Stückzahlen, extra für die Messe eingeflogen haben, bis diese dann
regulär im Handel sind, dauert dann noch mal bis zu 2 Monate.
Das geht los mit den beiden nächsten Erweiterungen für Descent 2: „Labyrinth des Verderbens“ und „Die Trollsümpfe“.

Für
das Warhammer Fantasy-Rollenspiel bringen wir die „Winde Der Magie“-Box
mit und dir Fans von Villen Des Wahnsinns können sich über die „Ruf Der
Wildnis“ Erweiterung freuen.
Speziell
Du wirst dich über „Die Schlange und der Wolf“ freuen, welche Spartacus
in einigen interessanten Belangen erweitert (unter anderem bis zu 6
Spieler und Teamkämpfe).
Jeder Mensch mit gutem Geschmack (also alle Godzillafans) freuen sich über die Halloween-Erweiterung für King Of Tokyo.

Auch Dungon Fighter und Dungeon Petz Freunde können sich jeweils über eine Erweiterung ihrer Spiele freuen. 
Ganz abgesehen von den Blood Bowl Team Manager-Freunden, die nun endlich den „Sudden Death“ auf auf deutsch erleben können.
Last, but not least werden wir, darüber freu ich mich
besonders) auch einige Vorabexemplare der Wave III für Star Wars X-Wing
da haben, endlich also B-Wing, TIE-Bomber, HWK-290 und Lambda-Shuttle
auf deutsch…“

Pegasus
Shadowun – Regelwerk 5. Edition – 19,95 Euro (49,95 Euro limitiert)
… und das nächste Messehighlight. Ich denke mal für den Preis wird niemand am Pegasus-Stand vorbeigehen, ohne einen der 500 Seiten-Trümmer mitzunehmen.
Cthulu – Reisen: Passagen in den Tod – 39,95 Euro
Was der Titel sagt… Unterschiedliche Formen des Reisens im Cthulhu-Rollenspiel.
Cthulhu – Die Bestie 1 – Praeludium – 39,95 Euro
Neuauflage der „Bruderschaft der Bestie“-Kampagne.
Brettspiel – Mage Wars – Duell der Magier – 49,95 Euro
Erinnert mich schwer an Summoner Wars – nur irgendwie „professioneller“ aufgemacht.  Kann man sich als Rollenspieler definitiv ansehen. Für je 14,95 gibt es auch die Zusatz-Sets Zaubersprüche 1 und Zaubersprüche 2.
Magazin – Cthulus Ruf 4 – 6 Euro
Zwar nicht direkt von Pegasus, aber als cthuloider Artikel doch zum Verlag passend – für mich von den „kleinen“ Erscheinungen die absolute Nummer 1.
Sammelmappe – Cthulus Ruf 4 – 4 Euro
Die Sammelmappe für die Ausgaben 3 und 4 – wie schon bei der letzten Ausgabe mit etlichem am Zusatzmaterial – klickt einfach den Link.

13Mann
Traveller – Grundregelwerk portabel – 14,95 Euro
Und noch ein Preisknaller. Für 15 Euro bekommt ihr die Traveller-Regeln, die ja (in der nichtlimitierten Fassung derzeit vergriffen waren. Ein Schnäppchen, bei dem man nicht widerstehen kann.

Uhrwerk
Der Eine Ring – Im Herzen der Wildnis – 29,95 Euro
Der Quellenband zu „Am Rande der Wildnis“. Schick. Meine Daumen für das Gelingen der deutschen Version von DER sind ja immer noch gedrückt.

Myranor – Myranisches Arsenal (überarbeiteter Reprint) – 28 Euro
Mal sehen, ob ich noch Genaueres zu der Überarbeitung herausfinden kann – Uli Lindner, bitte kommen!
Kartenspiel – Zombory – 14,95 Euro
Äh, ja klar! Ein Zombie-Memory mit Illus von FuFu Frauenwahl – das kann ja nur schräg sein!
Redaktion Phantastik
Private Eye – Geister der Vergangenheit – 13,95 Euro
Das siebte Abenteuer der Reihe und für mich die Veranlassung bei den beiden netten Damen vorbeizuschauen, wenn ich es denn nach Essen schaffe.

Private Eye – Regelwerk – 37,90 Euro (oder $39,99)
So! Es wird international. Meine Daumen für den großen Erfolg sind gedrückt.

Highlander Games
Labyrinth Lord – Die Gruft des Hamar – 9,95 Euro
Yes!!! Ein neues Abenteuer für Labyrinth Lord. Und es muss gut sein, denn es ist nicht von mir. Greift zu, denn es gibt nur 100 Kopien!
Damit ist auch die Frage nach dem wichtigsten neuen Produkt in Essen geklärt. Wir haben einen Gewinner!!!

[Savage Worlds] Hellfrost-Trailer

Schick! Die deutschen Rollenspielverlage nutzen immer mehr die Möglichkeit, sich auch via Youtube zu präsentieren. Dieses Mal sind es die Jungs von Prometheus, die in einem etwas über 2-minütigen Trailer ihr Hellfrost-Setting vorstellen – schöne Bilder, passende Musik von Erdenstern und eine ausgesprochen gute Erzählerstimme machen da Lust auf mehr!

… und jetzt her mit meinem limitierten Rassilon-Weltenband! 😉

Die Herren Löwenthal und Götz auf der Seifenkiste zu Gast bei den Söhnen Sigmars

Naja, auf jeden Fall haben wir uns bei der FeenCon mal wieder um Kopf und Kragen geredet…
Ich weiß nur noch, dass es recht heiß war, immer Leute an uns vorbeiwollten, es um die Themen Kickstarter und Rollenspielpreis ging und die mittelalterliche Tanzdarbietung nicht gerade der Klangqualität zuträglich war.

RPC 2013 – ein paar Fotos

Und nun die „belebte“ Materie:
Beginnen wir mit Chris Gosse, dem Munchkin der Splittermond-Redaktion (der sich anders als manche Redaktionskollegen wenigstens nicht abfällig gegenüber Indie-Spielen geäußert hat):
Hier der Munchkin mit seiner Munchkinette:
Das Alien mit seiner Sabrina:
(im Hintergrund ein halber Patric Götz, der leider nicht sein nuestes Haarwuchsmittel vorstellte, sondern nur Uhrwerk-Produkte im Sortiment hatte)
Die Uhrwerk-Standcrew mit unter anderem Robert Hamberger, der ja nun wirklich viel älter als 33 aussieht (wenn auch nicht so alt wie Uli Lindner)
Die Jungs von Ulisses filmen sich mal gerade aus Langeweile gegenseitig (und damn – ich musste mindestens dreimal hinsehen, bis ich DSR mit prächtigem Bart erkannt habe – vielleicht verrät er mir ja das Geheimnis von Patrics Spezialtinktur)
Allgemeines Gewusel am riesigen Ulisses-Stand:
Rouven der neue 13Mann-Oberguru macht ein gutes Bils am Verlagsstand:
Und nochmal Ulisses aus anderer Perspektive – der Mann mit dem grünen Hut war auch schon wieder da:
Das unbelebte Angebot der Finsterland-Jungs:
Und das belebte „Standmaterial:
Der reizende Sphärenmeister und die großartige Kathy – oder war es anders herum oder doch nicht…? Ich bin verwirrt:
Die beiden Grazien vom Zunftblattstand – ich wusste doch, dass ich mir ein Autogramm von Kirk in seinen letzten Filmen hätte holen sollen:
(Absgespeckte) DORP + Podcaster:
Uhrwerk aus der Ferne:
Das DORP-Interview-Personal (irgendwo zwischen extrem euphorisch und fragend-konsterniert am Prometheus-Stand:
Der Prometheus-Stand in seiner vollen Pracht:

Ebenso wie ich schwang Charly Zapf am Mantikore-Stand die Würfel, auch wenn er im Versuch, seine Schnutenbach-Spieler (und auch ihre Charaktere) aus dem Leben zu befördern extrem unerfolgreich war, wie man so hört…:

Hier nochmal „in böse“:

Mir fällt gerade auf, dass ich gar keine Überblicksbilder vom Mantikore-Stand habe, denn der war zwar leider extrem windig, aber dafür von der Präsentation her einer der aufgeräumtesten und ansprechendsten – da müssen Frauenhände am Werk gewesen sein.

Ich wollte irgendwie am Sonntag viel mehr Fotos schießen, aber irgendwie blieb es dann bei einer kleinen RUnde – ium Anschluss „musste“ ich zweimal das Game of Thrones-Rollenspiel leiten, was aber trotz Erkältung mit allen drei Gruppen ausgesprochen viel Spaß gemacht hat – aber tja – ich bin halt einfach eher „Spieldesigner“ als ein toller Spielleiter.

So! Geile RPC. Danke Skar, danke Andre und danke komplettes Orgateam.  Bis 2014!

Was gibt es an (halbwegs) Neuem auf der RPC?

Ich sammle jetzt doch kurz vor Toresschluss mal, was es auf der RPC in Köln alles an Neuigkeiten geben wird, da ich sonst keinen Blog gefunden habe, der das in diesem Jahr getan hat.
Die Verlage sind in der Reihenfolge aufgeführt, wie ich sie bei Facebook oder per Mail erwischt habe – nicht alphabetisch…
– Einsamer Wolf 13 – Die Druiden von Ruel (Endlich ein EW, den man nicht aus den 80ern von Goldmann kennt.)
– Lone Wolf 18 – Dawn of the Dragons (JA! Mantikore hat jetzt auch die Lizenz für die englischsprachige Fassung.)
Legenden von Harkuna 3 – Die Meere des Schreckens (Fortführung der Sagaland-Reihe. Geniale buchübergreifende Spielbuchreihe)
Das Lied von Eis und Feuer – Schnellstartregeln (Der Game of Thrones-Quickstarter – umstritten, dass er „etwas kostet“, dennoch von vielen heiß ersehnt. … und wer will es einem so kleinen Verlag übel nehmen, dass er sich nicht in den Ruin treibt.)
Hephaistos (Traveller-Abenteuer im neuen Format mit „Mini-SL-Schirm“)
Maps (erstes internationales Produkt, doppelseitige
hochformatige Sternenkarte, die von Marc Miller zum offiziellen Kanon
erhoben worden ist – mit absolut neuen Inhalten, die von 13Mann gekommen
sind
Der kalte Tod (Abenteuer für
Rolemaster & ABOREA, vorletzter Teil der Serie Abenteuer in Trion)
Uhrwerk haben ja immer donnerstags Veröffentlichungstag, aber ich zähle mal die Donnerstags-Neuheiten mit dazu:
Splittermond – Schnellstarter (Die wohl „heißeste Scheiße“ in Kölle – und noch dazu kostet das Teil nix!)
Der Eine Ring – Spielleiterschirm
Myranor – Spielleiterschirm
Contact – Spielleiterschirm (vorab und exklusiv!)
Netz der Intrige (fette Hardcover-Kurzgeschichtensammlung zu Myranor – in und um Daranel angesiedelt)
Ulisses haben ja immer donnerstags Veröffentlichungstag, aber ich zähle mal die Donnerstags-Neuheiten mit dazu:
Aventurischer Bote 159
Zwergensöldner – Box (Schicksalspfade-Minis)
Zwergensöldner – Spielset (Schicksalspfade-„Abenteuerband“)
Iron Kingdom – Schnellstarter (Und wieder ein Gratis-Quickstarter! Das wird ein Fest!)
Praios Vademecum (Der beim Einschweißen leicht beschädigte Band zum „DSA-Sonnengott“)
Schwarze Segel (Band zwei der Uthuria-Romane von André Wiesler. Ein Muss!)
Das Wunder von Schwarzfurt (Kaphornia 3 und auch eine der Sachen, die ich mir definitiv zulegen werde.)
Das Erwachen der Runenherrscher (Der riesige Pathfinder-Trümmer ist zwar noch erschienen, aber ich lasse ihn mal – gnädig wie ich bin – noch als Neuheit gelten. Gleiches gilt für die nächsten beiden Teile.)
Verfolgungsjagdkarten (Karten für PF)
Zustandskarten (Karten für PF)
Spielerhandbuch (Neuer Anlauf für den Launch der Savage Wolrds-Hellfrost-Reihe! Viel Glück dafür!)
Sundered Skies Kompendium (Okay, den Savage Worlds-Band konnte man auch schon vor zwei Wochen kaufen, aber ich lasse es mal als Neuheit durchgehen.)
Destiny Beginner – Prometheus Edition (Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen, die beide Editionen des Einsteigersystems von Alex Schiebel im Regal stehen haben. Schaut euch das Ding mal an.)
Shadowrun 5 – Schnellstarter (Ha! Schneller als das Original! Ein Muss für jeden Fraund untraditioneller Fantasy! – Und das gute Stück ist für umme!)
Schattenkatalog 3 (limitiertes Ausrüstungsteil für das deutsche Shadowrun 4)
Cthulhus Ruf #3 (in Ermangelung eines „passenderen“ Verlags mal hier – die aktuelle Ausgabe der neuen cthulhoiden Zeitschrift. Für mich DAS Messehighlight.)
Fiasko Regelwerk (Na endlich! Jetzt können auch wir Deutschen Tarantino-Filme nachspielen)
Fiasko Spielpläne

Finsterland
Kurzgeschichtenband (Ganz sicher ein guter Grund, dei sympathischen Österreicher an ihrem Stand zu besuchen.)

… wenn euch noch was einfällt – immer her mit den Kommentaren. Ich ergänze gerne hier im Ausgangsbeitrag.