[Umfrage] Du darfst nur eines dieser Systeme spielen – welches soll es sein…?

Die Überschrift sagt es schon – rechts oben in meinem Blog habe ich eine neue Umfrage installiert.
Und jetzt Hosen runter, Seifenkistenleser – stellt euch vor es existieren nur diese Systeme um klassische Fantasy zu spielen – die Rollenspielpolizei erlaubt euch nur ein einziges dieser Systeme – welches darf es sein?
D&D 4
DSA 4.1
Dungeonslayers
Fate
Labyrinth Lord
Savage Worlds
Und NEIN! Ihr könnt euch kein eigenes System schreiben und es gibt KEINE anderen Systeme…

DNDClassics – In Search of the Unknown – Gratisdownload

Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern, jetzt ist es offiziell – in einem „Seitenarm“ von Drivethrough/RPGNow bieten die Jungs von Wizards of the Coast jetzt endlich wieder Produkte älterer Editionen als Kauf-PDFs an.
Zum Start könnt ihr euch das erste D&D-Modul „In Search of the Unknown“ (allerdings nicht in der ersten Auflage mit Monochrom-Cover) kostenlos hier herunterladen. Die anderen D&D Classis-Abenteuer gibt es für 5 Dollar – das ist auch nicht die Welt.
Ein Hinweis vielleicht noch – die Editionen sind in amerikanischer Sichtweise notiert: alles, was irgendwie D&D Classic ist, findet ihr unter Edition „Basic/Expert.
1st Edition ist dann AD&D 1.
2nd Edition ist AD&D 2.
3rd Edition ist D&D 3/3.5.
4th Edition ist D&D 4.

Für den Gratisdownload muss man sich übrigens anmelden – seid ihr aber schon bei Drivethrough oder RPGNow angemeldet, könnt ihr diese Zugangsdaten verwenden.

DSA Promi-Runde à la „Pax Celebrity Game“

Im Tanelorn-Forum auf Seite 34719461984614 das DSA-Blubberthreads Nummer 9384928549 kam die Idee auf, eine ähnliche Sache wie das Pax Celebrity Game für Deutschland aufzuziehen – idealerweise natürlich mit DSA, was jeder kennt und liebt.
Jetzt mal ohne Quatsch. Da müssten sich doch beispielsweise auf der RPC eine handvoll potentieller Helden und ein wagemutiger Meister finden. Eine Kamera wäre sicher mit den Jungs/Mädels der DORP oder von Orkenspalter-TV schnell gefunden.
… und wenn das nicht zieht, werde ich auf der RPC 2012 endlich mit der Maske des Meisters rumlaufen und vor laufender Kamera alle DSA-Größen zwingen, sich das Teil überzuwerfen.
Dann mal her mit euren Vorschlägen

D&D 5 … zweiter und vorerst letzter Beitrag

Wie in meinem ersten Posting angekündigt, werde ich mich in meinem Blog bis zum Erscheinen der Edition mit zwei Postings begnügen – hier ist das zweite in dieser beeindruckenden Reihe.

Natürlich habe ich mich als Playtester gemeldet und natürlichwerde ich mir den Kram wohl kaufen – vielleicht sogar spielen, aber das soll hier nicht thematisiert werden.

In diesem Beitrag kümmere ich mich einzig und allein um die Frage eines deutschen D&D 5 (oder wie immer das Ding auch heißen mag…).

Ich fasse mal kurz das Ergebnis der Umfrage zusammen:

  1. Pegasus (42)
  2. niemand (35)
  3. Ulisses (10)
  4. Heidelberger (9)
  5. 13Mann (3)
  6. Nackter Stahl (2)
  7. Uhrwerk (2)
  8. Mantikore (1)
  9. Redaktion Fantastik (1)

Das deckt sich ziemlich präzise mit meinen eigenen Gedanken und zeigt zwei deutliche Trends auf. Entweder es macht Pegasus oder es gibt kein deutsches D&D 5.

Auch die weiteren Einschätzungen kann ich teilen – Ulisses hätte vielleicht Mumm und eventuell auch die Finanzkraft, um sich um D&D zu kümmern, aber sie werden sich neben DSA und Pathfinder nicht die Konkurrenz ins eigene Haus holen wollen.

Die Heidelberger liefern derzeit mit einem brettspielartigen Rollenspiel (Warhammer Fantasy) gute Arbeit ab und haben gezeigt, dass sie ein solches Projekt stemmen könnten – vielleicht auch, weil sie mit ihren Brettspielen immer noch ein paar sichere Euro in der Hinterhand haben.

Die 3 Stimmen für 13Mann sind wohl der tatsache geschuldet, dass eingeschätzt wurde, wer mit Grottenmolchsystemen wie Rolemaster und Traveller immer noch lebt, hat auch die Eier in der Hose, um sich einen solchen Stein um den Hals binden zu können.

Gut, die letzten 4 Tipps sind doch eher flockig aus der Hüfte geschossen – gerade die Damen von der Redaktion Fantastik kann ich mir da ganz hervorragend vorstellen. Das würde auf jeden Fall eine Änderung in ihrer Con-Kleidung nach sich ziehen müssen…

Warum also der „Erdrutschsieg“ für Pegasus? Ich denke mal der hat zwei große Gründe:
Pegasus haben mit Shadowrun und Cthulhu zwei Systeme am Start, die in der Bundesliga der deutschen Rollenspiele (Top 5) mitspielen und die Sachen sind allesamt professionell aufgemacht und verkaufen sich wohl auch nicht ganz übel.
Sie haben beim Poker um die europäischen Vertriebsrechte von D&D amtlich mitgezockt und sich wohl recht weit aus dem Fenster gelehnt. Schon ein Hinweis darauf, dass man später nicht an einen anderen Vertrieb gebunden sein will? Wäre doch zu und zu witzig, wenn Pegasus D&D verlegen und über Ulisses vertreiben. Zum Piepen komisch.
Gerade der zweite Punkt sticht für mich und ergibt wirklich Sinn – icht tippe ziemlich sicher, dass sich Pegasus für D&D 5 interessieren – jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass WotC/Hasbro nicht wieder mit völlig wahnsinnigen Lizenzforderungen um die Ecke kommen und dass die deutschen Rollenspieler die Chance nutzen, die ersten Produkte ordentlich zu kaufen, damit der risikobewusste Verlag – wer auch immer es sein mag – nicht direkt zu Beginn auf der Strecke bleibt.

Was aber hätte es für Konsequenzen, wenn es auch die nächste D&D-Verion nicht auf Deutsch gibt? (Ja, ich weiß, dass es die D&D 4-GRW in deutscher Sprache gibt.) Mittlerweile gehe ich davon aus, dass es nicht einmal ein so großer Beinbruch sein wird, denn in den 4 Jahren D&D 4 haben sich keine Auflösungserscheinungen auf dem deutschen Rollenspielmarkt gezeigt. Kleine Systeme haben so vielleicht sogar eine noch größere Chance, Überraschungserfolge hinzulegen, auch wenn es natürlich alles keine Verkaufszahlen sind, über die ein international erfolgreiches D&D nicht einfach nur herzhaft kichern würde.
Ich gehöre zu der Fraktion, die sehr gerne eine deutsche Fassung sehen würden – gerade, wenn sie irgendwie so designt ist, dass auch junge Menschen ohne große Einstiegshürde in das Hobby gelangen können, die aber auch nicht den Weltuntergang postuliert, wenn wir in Deutschland weitere D&Dlose Jahre vor uns haben.

… und jetzt wollen wir das Mäntelchen des Schwigens über D&D 5 decken, bis wir es endgültig in Händen halten.

Die Penny Arcade-Jungs spielen wieder D&D 4 – Auf der PAX 2011

Verdammt witzig. Fast schon mehr Comedy-Show als Rollenspielrunde, aber auf jeden Fall mal wieder absolut sehenswert wie Chris Perkins die Jungs (verstärkt durch Will Wheaton) durch ein Familiendrama leitet…
Hier findet ihr die mitgefilmte Variante und hier den Podcast…
Enjoy!

[D&D 4] Playing in the box

Herrje! Ich glaube die Welt hat schon mitbekommen, dass ich mich recht regelmäßig aktiv mit D&D 4 beschäftige, welches als System definitiv nicht nach meinem Geschmack ist, aber beide Gruppen sind so nett, dass es als „soziales Event“ doch für mich gerechtfertigt ist, dafür nach Koblenz oder Bonn zu fahren.
Genug gelabert, alter Mann – was hat es jetzt mit dieser Boxensache auf sich?
Nun ich erzähle mal kurz eine Begebenheit aus der D&D 4-Aventurien-Runde bei Ralf zwischen den beiden RPC-Tagen:
Wir kämpften gegen drei Trolle, die von drei Orks unterstützt wurden. Da hatten wir also unsere Battlemap und sämtliche Figuren, sowie unsere Charaktere und die Kartne mit wundersamen Powers, mit denen sie ordentlich rocken können. So weit so gut. Es stellte sich nur mit zunehmender Dauer des Kampfes heraus, dass wir keine Feuer- und keine Säureangriffe austeilen konnte, was dafür sorgte, dass wir unter D&D 4 diese Trolle gar nicht besiegen konnten. Mitten in der Höhle ging dann mein Barbar zu Boden und die anderen beschlossen, ihn liegen zu lassen und die Flucht zu ergreifen, da man den Kampf ja ohnehin nicht gewinnen konnte. In sich absolut logisch und ich habe in meinem Leben so viele Charaktere zersägt, dass ich es ihnen keine Sekunde lang krumm nehmen konnte.
Wo ist also jetzt das Problem? Klarer Fall! In JEDEM ANDEREN SYSTEM, das ich bisher gespielt habe, hätte ich versucht eine logische Lösung für das Trollproblem zu finden. Mit D&D 4 saß ich nun da und blickte von einer Karte mit unfassbar lässigen Powers zur nächsten Karte mit wahnsinnig mächtigem Stuff, mit dem ich locker bis zu 70 Schadenspunkte austeilen kann.
Ich kam während des Spiels keine Sekunde lang auf die Idee, mir eine Lösung außerhalb dieser Karten einfallen zu lassen. Ja, selbst das Gelände, as offen vor mir lag, habe ich nicht so mit einbezogen, wie es vielleicht möglich gewesen wäre.
Auf jeden Fall hätte man einen leblosen Troll mit einem Ölfläschchen so präparieren können, dass er nicht mehr aufsteigt, oder – denke ich mal an die Umgebung – man hätte ihn unter Wasser halten können, bis er nicht mehr atmet, denn da sollte ihm seine Regeneration nicht helfen können. Ach ein Abschnitt der Höhlendecke, der über ihm zusammengekracht wäre, dürfte ihn zumindes lange genug aufgehalten haben, um zu entkommen – wenn es ihn schon nicht ganz ausgeschaltet hätte.
Immerhin hatte Ralf das Glück, dass wir tolerante D&D 4-Spieler waren und er sich nicht ein einziges mal den Vorwurf anhören musste, dass das ja voll unfair gewesen sei, weil ja schließlich die Macht der Welt auf die Macht der Spieler angepasst sein muss – und da zählt eine wichtige, aber nicht zu gewinnende Begegnung ganz sicher dazu. Ich war da auch etwas stolz auf meine 4 Mispieler…

Aprilscherze stinken!

Daher gibt es auch von der Seifenkiste keinen, dass HASBRO neuer DSA-Lizenznehmer ist, der Uhrwerk-Verlag die Essentials auf Deutsch rausbringt, Cthulhu als Tiefseekarpfen enttarnt wurde; dass das Regelgerüst von Labyrinth Lord die Basis des neuen DSA5 darstellt oder Uli Lindner nachts in rosa Glücksbärchikostümen durch Köln stromert. Es ist auch nicht wahr, dass Waldems-Steinfischdingenskirchen Frankfurt eingemeinden will oder Thomas Römer ein wirksames Haarwuchsmittel entwickelt hat und auf die paar lumpigen DSA-Kröten nicht angewiesen ist. Außerdem hat auch Chris Gosse nicht endlich Dieter Thomas Kuhn seine Perücke zurückgegeben und sich den Schnurrbart überschminkt…

[D&D 4] Encounters: March of the Phantom Brigade

Am Mittwoch geht es (mit etwas Verspätung) los. Im Koblenzer ZEITGEIST beginnen wir mit dem ersten Kapitel der neuen Encounters-Reihe MARCH OF THE PHANTOM BRIGADE von Rodney Thompson.
Gaaaaaanz langsam lernen die Jungs von WotC auch aus den klassischen Fehlern der Encounters-Reihe, die bisher in der Hauptsache aus notdürftig aneinandergetackterte Begegnungen besand, die kaum Rollenspielfeeling aufkommen ließen. Außerdem waren 15 oder gar 20 Kapitel wie in den letzten beidne Staffeln deutlich zu lang.
Die neue Reihe hat 13 Kapitel und die einzelnen Begegnungen bestehen nicht nur aus einer Kampfbegegnung und minimaler Interaktion, sondern die Einzel-Kapitel sind etwas ausführlicher und bestehen meist aus 2-3 Komponenten, die neben dem Kampf auch auf Rollenspiel ausgelegt sind.
Worüber ich mir immer noch nicht im Klaren bin, ist, wie sehr ich  wieder verarscht werde – wir erinnern uns, die letzte Staffel „Keep on the Borderlands“ hatte nichts, aber auch GAR NICHTS mit meinem Lieblingsabenteuer von Gary Gygax zu tun. Die Phantom-Brigade nun soll auf dem AD&D-Klassiker THE SINISTER SECRET OF SALTMARSH basieren, den ich zwar noch nie geleitet oder gespielt habe, den ich aber rein vom Lesen her immer sehr geschätzt habe.Dies ist mal wieder ein guter Zeitpunkt, um darauf hinzuweisen, dass man sämtliche britischen TSR-AD&D-Module (die U- und UK-Serien) bedenkenlos kaufen kann, die sind alle richtig gut! Ich werde gleich mal zwei Stunden nutzen, um mich auf den Mittwoch vorzubereiten und einen Überblick über das Abenteuer zu erhalen – danach weiß ich mehr!
… außerdem zeigt mir der Cover-Vergleich mel wieder, dass ich mit der Ästhetik der frühen 80er mehr anfangen kann, als mit der des Jahres 2011. Die Cover-Illu der Phantom Brigade kann mich irgendwie überhaupt nicht anmachen, selbst wenn man strategisch geschickt meinen Freund Gandalf eingebaut hat…

[D&D 4]Prisoners of Slaugherfast

Mal wieder Chris Perkins, der ein paar Promis an seinen Tisch geholt und die Chose gefilmt hat – diesmal auf der PAX. Fast zweieinhalb Stunden lang bespaßen die Schlawiner von Penny Arcade verstärkt von Schauspieler Will Wheaton (ihr wisst schon – der kleine Gordy in „Stand by me“) das Publikum im Saal (und sich selber natürlich auch).

Absolut lohnenswert! Schau mal rein! Vom ersen verlinkten eil aus findet ihr die anderen 9 problemlos.

Wie immer steht das Abenteuer oder das „Spiel an sich“ im Hintergrund, aber verrückte Sprüche und Ideen wissen permanent zu unterhalten.