[Interview] Tobias „Tigger“ Hamelmann (Shadowrun-Chefredakteur)

Zwischen virtueller Tür und Angel habe ich noch schnell den Shadowrun-Chefredakteur ausgequetscht!

1. Tobias – schildere
doch mal bitte kurz deinen Weg ins Rollenspiel.
Mein Weg ins Rollenspiel. Ich habe mit elf Jahren
angefangen. Ein guter Freund von mir brachte eine Box mit ominösem Inhalt mit:
Die DSA-Basisbox. Wir haben uns dann jeder fünf Helden gebastelt und losgelegt:
Einer hat geleitet und der andere seine fünf Charaktere durch das Szenario
geführt. Das war der Einstieg.
2. Sehr traditionell.
Bist du dann durchgängig beim Rollenspiel geblieben, oder gab es auch mal
„Durchhänger“?
Nein, nach dem ersten Anfixen bin ich direkt süchtig
geworden. Allerdings hatte ich dann erstmal eine Zeitlang keine Runde sondern
eben nur besagten Freund, mit dem ich gespielt habe. Später kam meine erste
Runde zustande – auch DSA. Es folgten noch in der Schulzeit Ausflüge in die
Welten von Shadowrun und Traveller. In der Zivildienstzeit und während des
Studiums wurde es dann immer bunter. Eine ständige Runde in den Schatten, ein
bisschen D+D, unregelmäßiges DSA, GURPS – alles, was irgendein Freund
anschleppte, wurde auch gespielt. Auf einer Messe habe ich dann irgendwann
Crazy, den ehemaligen SR-Chefredakteur getroffen und mich direkt gut
verstanden. Parallel dazu wurde ich über meine damalige Freundin mit Daniel
Richter bekannt und bin dann sozusagen zweigleisig in verschiedene Systeme als
Autor eingestiegen.
3. Stimmt. Du bist
einer der wenigen, denen der Ulisses-Pegasus gelingt. Wie schafft man das?
Bin ich das? Eigentlich nicht. Die letzten Arbeiten für
Ulisses liegen schon eine ganze Weile zurück. Dungeonband und Donner und Sturm
waren die letzten Bücher, an denen ich mitgearbeitet oder Feder geführt habe.
Tatsächlich gibt es auch noch eine (zumindest von meiner Seite) abgeschlossene
Dungeonanthologie, von der ich aber nicht weiß, in welchem Giftschrank sie
gelandet ist. Danach habe ich nichts mehr für Ulisses gemacht. Was aber nicht
daran liegt, dass ich viel für Pegasus arbeite – derzeit mache ich eher etwas
für Uhrwerk. Und Rollenspiel ist ja nicht mein Hauptberuf, sondern eher eines
von vielen Projekten.
4. Uhrwerk? Erzähl!
Ich arbeite ja nicht nur als Autor und Redakteur, sondern
auch als Layouter. Ich habe alle Wege-Bände der DSA-Reihe gemacht, damals. Für
Uhrwerk mache ich also hin und wieder auch ein Layout. Und für Myranor schreibe
ich ein wenig – wie jetzt zum Beispiel ein paar wenige Beiträge für das
Monsterbuch. Früher habe ich auch noch was für Cthulhu gemacht, für Lodland,
für Engel … die Szene ist ja relativ eng verzahnt.
5. Am Monsterbuch war
ich auch mit ein paar Biestern beteiligt und halte es für ein wirklich geniales
Teil – auf welchen von deinen Beiträgen dazu bist du am meisten stolz?
Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht mehr genau, was ich
geschrieben habe. Ich glaube, es waren nur zwei Monster … an die rotbekammte
Basiliskenechse kann ich mich noch erinnern. Die heißt aber im Buch anders.
6. Neben den vielen
oben genannten Projekten dürftest du den meisten über deine Arbeit an Shadowrun
bekannt sein. Wie in aller Welt wird man zum SR-Chefredakteur?
Ja, Shadowrun beschäftigt mich natürlich sehr – es gibt
immer viel zu tun. Damals, als das System noch bei FanPro war, saß ich ja schon
in der Stammbesetzung der Redaktion. Als der Wechsel zu einem anderen Verlag
anstand, kamen einige der Kandidaten zu mir und bei einigen habe ich mich angeboten.
Letztlich fiel die Wahl der Amerikaner auf Pegasus und bei denen war ich als
Chefredakteur schon halb vorgemerkt: Wir kannten uns schon aus anderen
Projekten und waren uns daher klar darüber, dass eine Zusammenarbeit gut
funktionieren würde. Ich kannte das System, ich kannte den Verlag, ich hatte
die ganzen alten Kontakte … so kam dann eines zum anderen.
7. Für mich und meine
unbedarfteren Leser – was genau tut so ein Chefredakteur genau?
Lektoren suchen, Illustratoren anwerben, Autoren
beschäftigen, Konzepte planen und sich neue ausdenken, Budgets durchrechnen,
Ansprechpartner für Verlag/Fans/Autoren sein, Bücherinhalte strukturieren,
Texte lesen und schreiben, Termine im Auge behalten – besonders letzteres.
Damit der Drucktermin der irgendwann mal geplanten Buchveröffentlichungen
eingehalten wird muss der Text zum Übersetzer, dann zum Lektor, dann ins
Layout, dann zum Fahnenlektorat, dann zum Drucker. Gleichzeitig muss ein neues
Cover gemacht werden, für deutsche Zusätze ein Redakteur oder Autoren gefunden
werden, die Illus geplant … und das alles dann zusammengeführt werden.
Außerdem will man immer mal wieder was Neues starten, rein deutsche
Veröffentlichungen müssen komplett durchkalkuliert werden und mit dem
Amerikanern muss man auch Kontakt halten … man ist also eine Mischung aus
Organisator, Terminkalender, Briefkasten und sein eigener Sekretär. Und dazu
kommt dann noch ein kleiner Prozentsatz an kreativer Arbeit.
8. Gibt es ein Buch,
das du gerne herausbringen würdest, wenn du ein tolles Team hinter dir hättest
und jedes nur erdenkliche System zur Verfügung stünde?
Nein – es gibt viele Sachen, die ich toll finde. Ich
organisiere auch einfach gerne – und wenn ich schreibe, dann am liebsten
Abenteuer. Vielleicht mal ein postapokalyptisches Spiel, das nicht nur toll
anzuschauen und interessant zu lesen, sondern auch wirklich gut zu spielen ist.
Aber da gibt es ja auch schon ein paar Kandidaten auf dem Markt. Letztlich gibt
es viele Arten von Projekten, die ich sehr spannend finde oder fände.
9. Verfolgst du auch
kleinere Systeme oder Indies? Was ist da in deinen Augen der „heißeste Scheiß“?
Derzeit bin ich auf dem Delta Green-Tripp. Außerdem leite
ich sehr gerne Marvel, das ältere, würfellose System. Wobei wir keine
Marvelhelden spielen, sondern eigene Superhelden im Zweiten Weltkrieg gegen die
Thule-Gesellschaft. Ein bisschen Pulp, ein bisschen Marvel, ein bisschen
Hellboy, ein bisschen Indiana Jones. Ein schönes Setting. Mein dritter Favorit
– abseits von Deadlands oder Shadowrun: Die drei ??? als Rollenspiel.
10. Vielen Dank! Aus
meiner versprochenen halben Stunde sind nun schon 49 Minuten geworden. Dafür
erhältst du nun das Recht,
ein paar
Worte an das „Volk“ zu richten, die ich fett markieren und rot einfärben werde…
Du meinst, die letzten Worte als Ausruf an die
Gemeinschaft: Gehet hinaus und mehret euch! Ganz ehrlich, die Szene ist derzeit
relativ stabil, aber mehr werden es auch nicht. Das liegt daran, dass kaum
Nachwuchsförderung abseits von Mund-Zu-Mund-Propaganda gemacht wird. Die Verlage
haben dazu einfach nicht die richtigen Mittel und greifen mit ihren
Werbemöglichkeiten nur immer IN der Szene nach neuen Kunden. Wenn wir also
wollen, dass unser Hobby sich ausbreitet und mal ein bisschen größer wird, dann
solltet ihr andere infizieren. Es gibt da draußen noch sehr viele
Rollenspieler, die alle nur nicht spielen, weil sie gar nicht wissen, was das
ist und wie das geht. Tragt die Kunde also hinaus in die Welt: Rollenspiel ist
toll!

Mitgefilmte „Promi“-Runde…

Seit ich an den letzten beiden Tagen die aktuelle „Season“ von Chris Perkins‘ alljährlicher Runde auf der PAX gesehen habe, schwirrt mir schon wieder diese bescheuerte Idee im Kopf herum so etwas auf der RPC 2013 durchzuziehen – beispielsweise mitgefilmt von DORP TV und/oder Orkenspalter TV (in alphabetischer Reihenfolge). Wäre gelacht, wenn man das nicht ohne größeren Aufwand angeleiert bekäme.
Wenn ihr euch da an deutschen Rollenspielschaffenden einen Spielleiter und vier Spieler wünschen würdet – wer säße mit am Tisch?

[Rätsel] Der Begriff „Spielleiter“ – Teil 2

Ich habe mir wieder ein System vorgenommen – dieses Mal etwas jüngeren Datums:
The role of the Game Master is more complicated than that of the players. Instead of portraying a single Player Character, you have to juggle several different tasks over the course of a gaming session. If you think of a game session as a movie, then the players are the lead actors and the GM is the scriptwriter, the director, the rest of the cast, the special effects team, the editor and everything else, down to the janitor.
Na? Was denkt ihr?

[Interview] Roger Lewin (Teilzeithelden)

Und mein kleines Projekt, die deutsche Rollenspielstrukturen anhand „wichtiger Einzelner“ vorzustellen geht weiter! Dieses Mal habe ich im Facebookchat Roger Lewin genervt, einen der Köpfe hinter dem Blog Teilzeithelden, der in letzter Zeit äußerst umtriebig ist und sich ganz sicher seine Sporen im Dienste des deutschen Rollenspiels mehr als verdient hat.

1. Roger – schildere
doch mal bitte kurz deinen Weg ins Rollenspiel.
Also, ich kam im Alter von 15, d.h. 1989, zum Rollenspiel.
Ein Schulfreund, mit dem ich auch schon immer am Rechner gezockt hatte, fragte
mich, ob ich DSA mitspielen wollen würde. Damals war das grad so im Wechseln
von der ersten zur zweiten Edition und das Spielprinzip gefiel mir auf Anhieb.
Natürlich hatten wir alle nur rudimentäre Ahnung von Aventurien und von einem
Metaplot wusste ich erst recht nichts, aber wir hatten viel Spaß beim Spielen.
Anfängertypisch habe ich damals einen Krieger gespielt aus Thorwal mit Namen
Goran von Liranark – ganz fürchterlicher Name für einen Thorwaler. Tja und aus
dem DSA und meinem Faible, mit Worten umzugehen, wurde ich dann ganz schnell
zum SL und habe zuerst Shadowrun für mich entdeckt und als dann 1992 ein Freund
anrief, ob wir mal Vampire spielen wollen, musste ich zuerst lachen, denn unter
dem neuen Konzept der World of Darkness konnte ich mir nichts vorstellen.
Letztendlich halten mich White Wolfs Produkte bis heute fest.
2. Wie gelingt ihnen
das?
Ich bin schon immer ein Spieler und SL gewesen, dem Welten
viel wichtiger als Regeln waren. Zudem, auch wenn ich Action schätze, nicht
zwingend Kämpfe, bin ich eher in der Ecke der Darsteller und Immersionsfreunde
anzusiedeln. Wenn ich taktische Kämpfe mit genau berechneten
Wahrscheinlichkeiten haben möchte, gehe ich auf mein zweites großes Hobby zu –
das Tabletop. White Wolf hat für mich ein ungemein gutes Gefühl, Spielwelte zu
ersinnen und diese interessant zu machen. Einer der großen Faktoren, die mich
halten, ist, dass es keine Schwarz/Weiß-Welten bei Ihnen gibt. Alles besteht
aus Schattierungen von Grau, es gibt kein klares Gut und Böse. Allerdings
sollte ich erwähnen, dass ich mehr und mehr von der World of Darkness nach 16
Jahren am Tisch und 11 Jahren im Live weg bin und mich auf das Aeonversum
konzentriere, also das SciFi/Superhelden-Setting.
3. Du bist ja auch in
diversen Foren aktiv – wie verhältst du dich da bei Diskussionen rund um das
„trve Rollenspiel“ ™? Deine Position sollte ja bei dem zuvor Geschilderten
recht eindeutig sein.
Ah, „True RPG“ – naja, der Begriff bringt mich
genau so zum Schmunzeln wie es True Black Metaller bringen. Ich habe aufgehört,
mit 22 den Leuten vorschreiben zu wollen, wie „richtig“ gespielt
werden muss. Jede Runde hat ihre eigene Dynamik, ihren eigenen Spielstil, ihren
eigenen Habitus. An dem gibt es nichts zu rütteln. Wenn ich natürlich gefragt
werde, ob ich Tipps geben kann, dann antworte ich gerne und helfe auch, aber
betone, dass das mein Spielstil ist, den ich da weitergebe und dass ich nicht
weiß, ob das auch passend für meine Zuhörerschaft ist. Foren haben ein Problem
– sie locken Trolle an. Meine Position ist daher oft die des Zuhörers und
manchmal des advocatus diaboli, der kritische Gegenfragen stellt, wenn wieder
ein selbsternannter Messias des Rollenspiels auftaucht.
4. Foren! Als jemand,
der das Thema Rollenspiel sehr strukturell angeht: Was würdest du sagen, auf
welche 3 deutschen Foren ein Verlag auf jeden Fall ein Auge haben muss, um
immer am Puls der Zeit zu sein?
Nun ja, die Frage ist recht einfach. Tanelorn, Aktion
Abenteuer und rsp-blogs.de. Die ersteren zwei sind auf jeden Fall große
Fundgruben wirklich wertvoller Gedanken (mit aktiviertem Trollfilter), wenn
auch Aktion Abenteuer etwas polemischer an die Themen rangeht, aber das ist ja
auch gewollt. rsp-blogs.de schätze ich, weil sich die Community dort teils sehr
kritische und auch etwas über den Tellerrand schauende Gedanken macht. Ich bin
in allen dreien, lese aber nur ungefähr einmal in der Woche die mir wichtig
erscheinenden Threads.
5. Dein (Euer) Blog
Teilzeithelden sind vor einiger Zeit in der deutschen Rollenspielszene
erschienen und haben sich rasend schnell etabliert. Wie ist euch das gelungen?
Wir sind nun 16 Monate aktiv und haben in der Zeit
tatsächlich eine gewisse Marktdurchsetzung erzielt. Wir versuchen auch gerade
das Blogimage loszuwerden und zu einem echten Webmagazin zu werden. Da wird
sich 2013 einiges tun. Der „Trick“ unseres Erfolges besteht, denke
ich, aus mehreren Teilen. Zum einen haben wir ein großes Team, zur Zeit 16
Mann, von denen jede/r gewisse Aufgaben übernimmt. Wir haben Autoren,
Redaktion, Community-Management und werden bald auch Fotografen anheuern. Zum
anderen gehen wir sehr geplant vor und planen unsere Artikel gute 3 Monate im
Voraus. Ich selbst bin beruflich im Projektmanagement zu finden und habe daher
die eine oder andere Idee gehabt, wie man das Ganze aufziehen kann. Davon
profitieren wir, denke ich. Aber ohne dieses wirklich großartige Team würde das
alles nicht funktionieren. Werbung machen wir auch, massig. Flyer, Anzeigen,
Team-Polohemden, das gehört alles dazu. Vermutlich erreichen wir deswegen auch
eine so große Leserschaft (300-800 am Tag, nach Events deutlich mehr), weil wir
nicht konzentriert auf eine Seite der fantastischen Spiele ausgerichtet sind,
sondern uns bemühen, den generalistischen Blick über alles zu halten. Wir
schreiben sowohl für den Casual Gamer als wie auch den Vollspieleprofi. Und zu
guter Letzt nehmen wir uns trotz des ganzen Herzblutes nicht zu ernst, wie man
hoffentlich an unseren Inhalten sieht.
6. Ein echt großes
Team, wenn man bedenkt, dass die Seifenkiste eine One-Man-Show ist. Braucht ihr
Verstärkung? Was sollen Leute tun, die gerne Teilzeitheld sein wollen?
Das große Team besteht, weil wir den einzelnen nicht zu sehr
belasten wollen. Der Großteil liefert einen Artikel pro Monat, einige wenige
mehr. Bedenke unsere Schlagzahl, wir liefern 3-4 Artikel jede Woche. Alle
müssen recherchiert werden, die meisten haben um die 2000 Worte. Das braucht
Zeit und Arbeit, bis so etwas entsteht. Die wenigsten schreiben das einfach so
herunter. Um ein Teilzeitheld zu werden, benötigt es vor allem Zuverlässigkeit,
Herzblut und der sichere Umgang mit unserer Sprache. Wir haben einige Workflows
etabliert, an die man sich sicher erst gewöhnen muss, die aber letztendlich
genau das machen, was sie sollen: Uns entlasten und Sicherheit geben. Wir haben
gerade einen neuen Autor für LARP an Bord genommen und sprechen mit einem
zweiten. Immerhin haben wir noch den Dienstag und den Donnerstag zu füllen in
der Woche ;)Verstärkung könnte ich mir im
Bereich Wargaming/Tabletop vorstellen. Auch wenn ich selbst ein Tabletopper
bin, fehlt dieses Thema noch gänzlich in unserem Portfolio.
7. Du hast sicher im
Zuge eurer Rezensionen schon unzählige Rollenspielwerke in der Hand gehabt.
Gibt es eines, das heraus sticht?
Zwei würde ich sagen – zum einen das erste deutsche FATE
basierte Rollenspiel, Malmsturm – einfach, weil es in Deutsch das erste ist und
weil das Team sich viel Liebe damit gemacht hat und zum anderen Finsterland.
Ich finde es beeindruckend, wie ein Team ohne großen Verlag im Rücken schon
drei Hardcoverbände herausgebracht hat und alle wirklich gut aussehen und
gleichzeitig tolle Inhalte bieten.
8. Definitiv! Zwei
sehr geile Produkte, denen ich noch Kathy Schads FreeFate in der Stahlbox
hinzufügen wollen würde. Hast du eine Idee wie wir Deutschen wieder von
„Meckerern“ zu „Machern“ werden könnten?
Möchtest Du die diplomatische oder die direkte Antwort? Ich
mach mal die direkte: „Weniger auf den Arsch des anderen schauen, mehr Mut
beweisen, weniger labern und Dinge selbst anfassen“. Projekte wie von den Owlbears
und Tarin zum LL Contest sind großartig, ich glaube auch, dass noch das eine
oder andere Schätzchen im Schrank ruht bei lang gedienten Spielleitern. Das
Fate2Go ist übrigens ein echter Brecher – ich habe es zu Hause auf dem
Schreibtisch liegen, aber es wird erst gelesen, wenn wir den Stapel von
Büchern, die wir für die Verlage rezensieren, abgearbeitet haben. Auf den
ersten und zweiten Blick macht es schon einen wirklich famosen Eindruck. Aber
du verwirrst mich, wo ist Frage 7 geblieben? Etwa abergläubisch?
9. Ha! Im Chat und in
der Liebe ist alles erlaubt. Die 7 habe ich aus Versehen vor der 6 gestellt. Und
du hast es geschafft, ich werde demnächst noch mal eines meiner alten AD&D
2-Abenteuer scannen und online stellen. Aber jetzt bist du wieder dran: Hast du
einen deutschen oder englischen Rollenspiel-Geheimtipp im Internet? Irgendeinen
Blog oder ein Forum, das mehr Leute lesen sollten?
Ich glaube, dass es eine Menge guter Blogs und anderer
Plattformen dort draußen gibt. Mich persönlich stören Blogs, die einen schlecht
formulierten und inhaltslosen Dreizeiler ins Web stellen. Die würde ich schon
mal nicht empfehlen. Einen echten Geheimtipp kann ich Dir nicht nennen, aber
ich genieße in letzter Zeit sehr die Zeit auf http://www.malspoeler.de/.
Ich finde die psychotische Möwe sehr erheiternd. Wen ich auch gerne lese, aber,
so muss ich zugeben, da muss man sich erstmal durch die Textwand durchbeißen
und den Schreibstil verstehen lernen, ist http://zornhau.rsp-blogs.de/. Der Mann hat einige gute
Gedanken, auch wenn ich nicht immer mit ihnen konform gehe. Aber ist das nicht
unser Daseinszweck? Uns zu entwickeln, dadurch, dass wir andere Sichtweisen
nachvollziehen und so unseren Horizont erweitern?
10. Nix da!
Schlusswörter gibt es erst dann, wenn ich es sage! Also nutze bitte jetzt die
Chance,
ein paar Worte an das „Volk“
zu richten, die ich fett markieren und rot einfärben werde…
Ähh……….Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen!
Scherz beiseite – Worte ans Volk also. Lasst Euch nicht zu sehr von dem ganzen
Gerede rund um die Rollenspieltheorie und Old School/New School, Immersion und
Eskapismus, ROLLenspieler und RollenSPIELER verwirren. Spielt, wie es für Eure
Runde das Richtige ist. Findet das selbst heraus. Lest, um Euch Ideen zu holen,
scheut Euch nicht, den Rat anderer anzunehmen – aber setzt es für Eure
Spielgemeinschaft passend um. Was richtig ist, definiert Ihr, nicht irgendein
erleuchteter Kopf im Web oder Buch. Ach ja, und spendiert den Teilzeithelden
einen Kaffee! Gehen Sie weiter, das sind nicht die Droiden, die Sie suchen!

Dreieich Con 2012

In knapp einer Woche ist es wieder so weit – die „Saison-Abschluss-Con“ in Dreieich bei Frankfurt öffnet ihre Pforten und – erstaunlicherweise – bin ich mit dabei (zumindest am Samstag sicher). 
Meine Spielrunde ist angemeldet und online. Fester Plan ist es, eine Runde Warhammer Fantasy zu spielen, mit „Backalive“ einen LL-Charakter zu erstellen, etwas den Mantikore-Stand zu unterstützen und viel zu quatschen. Mal schauen in welcher Gewandung ich antrete – wird vermutlich (zwecks schneller Identifizierung) mein Tanelorn Shirt sein.
Hoffe euch alle dort zu sehen – bis denne!

Against the Slavelords

Das ist mal eine interessante „offiziell“ Old-School-Neuigkeit!
Die 4 Abenteuer der Sklavenhändler-Reihe für AD&D 1 (also problemlos mit Labyrinth Lord spielbar) werden am 18. Juni 2013 als Hardcover neu aufgelegt werden.
Zusätzlich zu den Reprints der 4 Abenteuer wird es ein neu geschriebenes Einleitungsabenteeur geben – leider steht nirgends wer das nun verzapft hat. Man darf gespannt sein, ob WotC konsequent sind und einen der „alten TSR-Recken“ damit beauftragt haben, oder ob sich ein Schreiber einer anderen Generation daran versucht hat. Nächste Frage – nehmen sie die Einzelabenteuer für ihre Version oder die leicht modifizierte Zusammenfassung aus dem Jahr 1986?
Auf jeden Fall ein Muss auf meinem Einkaufszettel.
Zur Info:

{Deadlands] Die Toten der Prärie (Interview mit Uli Lindner)

Ich habe mir kurzerhand Uli Lindner geschnappt, den Autoren des demnächst erscheinenden Deadlands-Abenteuers „Die Toten der Prärie“. Mal sehen, was ich ihm alles entlocken kann…

… und Captain Uhrwerk habe ich gleich die Erlaubnis aus den Rippen geleihert, das Cover spoilern zu dürfen. Sauber! Das Wetter passt auf jeden Fall schonmal zur Jahreszeit.

1. „Die Toten der Prärie“ – kann ich auf Untote schließen, oder sind die Toten wirklich tot?
Die Toten sind äußerst tot. Und das Aufgebot muss aufpassen, dass es nicht auch noch dazu gehört.
2. Aber „Prärie“ ist doch eine verlässliche Größe, oder? Also eine weite
Ebene, brütende Hitze, vorbeiwehende Präriegrasbüschel und schnelle
Colts?
Na klar, das Abenteuer spielt im weiten Montana. Neben deinen genannten
Punkten spielen natürlich auch noch Indianer und tapfere
Frontier-Siedler eine Rolle.
3. Ganz sicher keine Untoten? Nicht ein einziger?
Nein, außer im Aufgebot ist einer drin.
4. Zurück zu deiner letzten Antwort: „Weites Montana“ – welche Siedlung ist denn in der Nähe? Oder spielt das Abenteuer wirklich fernab jeder Zivilisation?
Zum Zeitpunkt des Abenteuers ist da keine größere Siedlung in wirklicher
Nähe, zumal das Dörfchen direkt an der Grenze zu den Sioux Nations
liegt. Hier würden nur Verrückte siedeln.
5. Ohne zu viel zum Inhalt zu verraten – worauf liegt der Fokus des Abenteuers? Interaktion? Kämpfe? Settingtourismus? …?
Vor allem viel Nachforschung und Interaktion, das Aufgebot muss in einem
nicht zu freundlichen Umfeld ohne großes Blutvergießen Licht in das
Dunkel des Abenteuers bringen. Aber auch Revolverhelden kommen auf ihre
Kosten, denn wenn das Geheimnis erstmal gelüftet ist, muss man so
manchen Gegner mit Blei vollpumpen.
6. Mit Blei vollpumpen ist immer gut! Ich ahne einen cleveren Lindner-Twist am Horizont, deswegen bohre ich an dieser Stelle nicht weiter nach – vielleicht kannst du aber die Ausgangssituation noch kurz schildern. Wie schlittert das Aufgebot ins Abenteuer?
 Es wird von einem Gesetzeshüter (gleich ob aus Nord- oder Südstaaten)
angeheuert, um den wichtigen Zeugen eines Verbrechens aufzutreiben. Der
hat seine eigenen Sünden längst bereut und sich einer fanatischen Sekte
angeschlossen, die eben in Montana ihr gelobtes Land gesucht hat. Und
eben jenen Mann muss das Aufgebot überzeugen, dass er freiwillig aussagt
– also bringt der Holzhammer hier schon mal gar nix.
7. Okay – kommen wir zu den Rahmenbedingungen. Wir kommt es dazu, dass du einfach so ein Abenteuer für Deadlands in deutscher Sprache schreiben und Uhrwerk dieses veröffentlichen darf? Ist geplant, das Abenteuer ins Englische zu übersetzen?
Patric und ich hatten uns irgendwann letztes Jahr mal darüber
unterhalten, dass ich auch gerne was für andere Systeme machen würde.
Und da ich selbst gerne Deadlands spiele, fiel uns auch das ein. Patric
hat dann einfach mal bei Shane Hensly nachgefragt, ob ein deutsches
Abenteuer denkbar wäre. Er hat das bejaht und das Exposé abgesegnet und
somit hatten wir grünes Licht. Es ist möglich, dass das Abenteuer auch
auf Englisch übersetzt wird und wir hatten schon entsprechenden Kontakt
mit Pinnacle, aber erstmal wird es nur auf Deutsch veröffentlicht und
dann gucken wir weiter. In Hinblick für eine englische Veröffentlichung
(wofür eine Anpassung von Deadlands Classic auf Deadlands Reloaded nötig
wäre) haben wir aber schon mal das Artwork in Farbe geordert.
8. Wieso ausgerechnet Deadlands?
Weil ich schon als Kind unglaublich gerne Western-Filme geguckt hab,
gerade die etwas lustigeren aus Italien. Und mit Zombies ist alles
nochmal besser.
9. Ist das ein einmaliges Projekt oder werden wir in Zukunft weitere deutsche DL-Abenteuer sehen? Sprich: Ist von deiner Seite aus etwas geplant oder wäre Patric offen für Exposés? (Keine Angst – ich hege da keine Ambitionen, aber ein geiles West-Abenteuer von Zornhau beispielsweise würde ich mir schon zulegen.)
Prinzipiell können wir uns weitere Sachen vorstellen. Ich hab auch schon
die Idee für eine Fortsetzung des aktuellen Abenteuers in der
Schublade. Und auch für Exposés sind wir da offen. Aber generell gilt
natürlich, dass wir jetzt erstmal den Erfolg des Abenteuers abwarten
müssen, bevor wir da mehr sagen können.
10. Ich bin ja ein „sucker for cool illus“. Wer war denn künstlerisch alles an deinem Abenteuer beteiligt?
Die Bilder und das Cover sind von Florian Stitz, die Karten von Daniel Jödemann. Das könnte noch interessant sein
11. Hört sich alles ausgesprochen gut an. Ist gekauft. Vielen Dank für deine Zeit und viel Spaß bei den US-Wahlen. Aber eine letzte Frage habe ich doch noch: Wie sieht es mit Untoten in deinem Abenteuer aus?
Es gibt ungefähr so viele Untote, wie wir fertige Produkte von dir erhalten haben, die du uns vor Ewigkeiten versprochen hast.
12. Oh, prima! Also schonmal mindestens 5 für die Kyrbluthaven-Reihe und noch 2 für die Beiträge zu einem Magazin-Geheimprojekt. Nicht übel! Warum heißt das Abenteuer nicht direkt: „Zombie-Invasion im Wilden Westen“?
Herr Mehlem, lassen sie lieber mal fette Quallen und muskelbepackte
Gladiatoren rüberwachsen, statt uns mit Kleinkram für Magazine
abzuspeisen! Sonst schicken wir die auf Texteintreibungs-Inkasso vorbei. Aber lassen wir die Insider damit dann mal lieber, die dürften außer uns niemanden interessieren.
 

Rätsel: Woher stammt diese Auffassung von „Spielleiter“?

Na, was denkt ihr? Welches System gibt dieses Selbstverständnis von „Spielleiter“?

„Als Spielleiter gleicht Ihre Verantwortung der eines Regisseurs bei einem großen Spielfilmprojekt. Glücklicherweise sind in Ihrem Fall die benötigten Utensilien literarischer und fantasievoller Natur, sodass Sie auch ohne einen Etat von mehreren Millionen Dollar aktiv werden können. Nötig sind hingegen schon etwas Hirnschmalz und Erzählkunst. Als SPielleiter müssen Sie schon etwas leisten, um aus dem Kampagnenrahmen dieses Buches eine lebendige Welt aufzubauen. Möglicherweise ist es hilfreich, wenn Sie die verschiedenen Elemente eines Films im Hinterkopf behalten.“

… mal sehen, vielleicht kann man dieses kleine Rätsel zur Serie ausbauen.

[Interview] Patric Götz (Verlagschef Uhrwerk)

Nachdem ich gestern abend bei „Lasco – Die Faust Gottes“ bestens unterhalten wurde und es doch eine gewisse (Familien-)Ähnlichkeit zwischen Bruder Gladius und Patric Götz, dem Verlagschef von Uhrwerk gibt, bin ich spontan inspiriert, von den 12 Interviews, die ich noch auf Halde liegen habe, den jungen Mann aus Köln/Erkrath vorstellen.
Weswegen er hier gerade jubelt, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben, vielleicht hat ja der FC aus Versehen mal wieder eine Bude gemacht…
Ein paar nette kleine Infos konnte ich „Silent Pat“ dann doch entringen – aber lest selber:
1. Patric – schildere
doch mal bitte kurz deinen Weg ins Rollenspiel.
Ich habe vor einer halben Ewigkeit bei einem Freund das Buch
„Der Hexenmeister vom flammenden Berg“ entdeckt und war sofort davon
fasziniert. Als ich raus bekam, dass es davon noch mehr gibt, bin ich sofort in
die örtliche Buchhandlung gerannt, aber die hatten nur eine andere Art von
Spielebüchern – also habe ich mir „Der Berg der Spiegel“ aus der
„D&D – Abenteuer ohne Ende“-Reihe gekauft und in dem Buch war hinten eine
Werbung für die rote D&D Box drin…
Der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt.
2. Jetzt aber raus
damit – wir gerät man als Spieler der roten D&D Box in die Fänge von DSA?
Indem man nicht genug bekommt und auch andere Spiele
ausprobiert. Die DSA-Basis Box kam für mich recht kurz nach der D&D Box
aber ich bin D&D bis inkl. D&D 3.5 immer treu geblieben.
3. Du hattest aber im
Bereich DSA die eine oder andere „Position“ inne. Wie kam es dazu?
Das passierte über Myranor. Ich war damals mit Jörg Raddatz
und Heike Kamaris befreundet und war in der Testspielrunde für das erste
Myranor Abenteuer „Palast der goldenen Tiger“. Seitdem bin ich ein
Fan von Myranor. Als dann klar war, dass Fanpro Myranor nicht fortsetzt, habe
ich mich bei Ulisses darum gekümmert, dass wir die Lizenz bekommen und das war
der Auslöser für alles, was danach passiert ist.
4. Du schreibst von
„Ulisses“ und „wir“ – wie bist du denn als stinknormaler
Rollenspieler in die Verlagsschiene gerutscht?
Ich habe nach meiner Ausbildung und meinem Zivildienst eher
zufällig als Verkäufer bei „Welt der Spiele“ angefangen. Das war damals einer
der Rollenspiel-Großhändler, den es mittlerweile leider nicht mehr gibt. Von
einem der Chefs habe ich dann zusammen mit dem Spielzeit Verlag die
Deadlands-Lizenz übernommen. Die wir ja nach einer kleinen Auszeit immer noch
beackern.
5. Das Stichwort
„Deadlands“ merke ich mir mal für später – wie kam es von der Deadlands-Lizenz
zu deinem DSA Engagement? Der Weg scheint doch immer noch ein weiter gewesen zu
sein?
Ist ein Fall von „zur rechten Zeit an der richtigen Stelle“
sein, denke ich. eine lange Zeit in einer der Spielzeit-Läden und habe dann
irgendwann bei Ulisses angefangen, als die Leute für Verkauf und die deutsche
Version von den Sammelkartenspielen „A Game of Thrones“ und „Call of Cthulhu“
brauchten. Bei den beiden Kartenspielen war ich schon vorher recht engagiert,
habe Turniere veranstaltet etc…
Darüber habe ich auch Markus Plötz kennen gelernt.
es ist wirklich alles eine Kette von Zufällen (oder
Schicksal – wenn einem das lieber ist).
6. Kurze
Zwischenfrage – mittlerweile bist du ja nicht mehr bei Ulisses, sondern hast
dein eigenes Label Uhrwerk. Was sagst du den Leuten, die den Unterschied immer
noch nicht kennen?
„Uhrwerk“ ist eine vollständig eigenständige Firma und kein
„Unterlabel“ oder Marke von Ulisses. Nichtsdestotrotz arbeite ich sehr eng und
gut mit Ulisses zusammen. Bei Myranor, Tharun aber auch beim allgemeinen
Vertrieb meiner Produkte etc.
7. Genau danach hätte
ich jetzt gefragt – wie frei bist du in der Entwicklung von Myranor und Tharun?
Natürlich muss Ulisses alle Texte freigeben, aber das ist
auch ihr gutes Recht! Die Zusammenarbeit ist aber sehr einfach und
unkompliziert.
8. Um mal die nächsten
Monate zu überblicken – erscheint für die beiden DSA-Settings noch irgendetwas
bis Ende des Jahres? Beispielsweise ein erstes Tharun-Buch?
Ende DIESEN Jahres wird wohl noch die Fortsetzung von
Knochenblei – „Sumublüten“ erscheinen, wenn nix dazwischen kommt
Das erste Tharun Buch wird wohl eher Anfang 2013 kommen.
9. Zurück zu
Deadlands (ja, ich habe es mir wirklich gemerkt) – was sind da die nächsten
Veröffentlichungen? Ja, es darf auch gerne auf Hölle auf Erden eingegangen
werden; gerne aber auch auf DL Classic.
Für Deadlands Classic kommt als nächstes das Abenteuer „Die
Toten der Prärie“ von Uli Lindner. Das geht diese Woche noch ins Layout. Danach
wird dann Smith & Robards kommen.
Für DL: Hell on Earth kommt natürlich erstmal das
Grundregelwerk.
Alle drei Bücher werden wohl im ersten Halbjahr 2013 kommen.
10. Ich bemerke
gerade, dass es schwer wird, mein Format von 9-11 Fragen einzuhalten. Auf zum
Endspurt: Als Verlagschef bekommst du doch sicher hunderte von Mails pro Tag
mit Abenteuerexposés und Anfragen potentieller Autoren. Plauder doch mal aus
dem Nähkästchen.
Puh… sooo viele Emails sind das gar nicht.
Natürlich kommen diese Emails schon, aber in einer Menge,
die man auch abarbeiten kann.
Durch eine dieser E-Mails (oder Anrufe – ich weiß nicht mehr
genau was als erstes kam) haben wir z.B. CONTACT gemacht.
10.1 Was sollte man
denn tun, wenn man tatsächlich Lust hätte, etwas zu den Uhrwerk-Systemen
beizutragen?
Tatsächlich ist eine E-Mail mit einer relativ formlosen
Bewerbung der beste Weg. Erfahrung mit einem oder mehreren unserer Systeme ist
dabei natürlich hilfreich.
11. Danke für deine
offenen Antworten – nun ist es an dir,
ein
paar Worte an das „Volk“ zu richten, die ich fett markieren und rot einfärben
werde…
Öhm….
„Gib‘ deine verd****** Texte ab, Moritz!!!“
 Äh, ja – mal sehen…

Mr. Bistro

Ein unfassbar geiler PodCast, bei dem man oft nicht weiß ob man lachen oder weinen soll, in dem man viel über amerikanische Mütter lernt und zwei kluge Menschen in Form eines Vorstellungs-Podcasts ihre Vergangenheit reflektieren.
Absoluter Hörtipp meinerseits – Folge 55 des Plaid Hat Games-Podcasts!
Colby Dauch, der Chef von PHG und Erfinder von Summoner Wars interviewt „Mr. Bistro„, den Erfinder des bei PHG erschienenen Dungeon Run.
… und wer es schafft, die Titelmelodie zu hören, ohne stupide zu kichern oder zumindest schief zu grinsen, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen!