[D&D 4] Encounters: March of the Phantom Brigade

Am Mittwoch geht es (mit etwas Verspätung) los. Im Koblenzer ZEITGEIST beginnen wir mit dem ersten Kapitel der neuen Encounters-Reihe MARCH OF THE PHANTOM BRIGADE von Rodney Thompson.
Gaaaaaanz langsam lernen die Jungs von WotC auch aus den klassischen Fehlern der Encounters-Reihe, die bisher in der Hauptsache aus notdürftig aneinandergetackterte Begegnungen besand, die kaum Rollenspielfeeling aufkommen ließen. Außerdem waren 15 oder gar 20 Kapitel wie in den letzten beidne Staffeln deutlich zu lang.
Die neue Reihe hat 13 Kapitel und die einzelnen Begegnungen bestehen nicht nur aus einer Kampfbegegnung und minimaler Interaktion, sondern die Einzel-Kapitel sind etwas ausführlicher und bestehen meist aus 2-3 Komponenten, die neben dem Kampf auch auf Rollenspiel ausgelegt sind.
Worüber ich mir immer noch nicht im Klaren bin, ist, wie sehr ich  wieder verarscht werde – wir erinnern uns, die letzte Staffel „Keep on the Borderlands“ hatte nichts, aber auch GAR NICHTS mit meinem Lieblingsabenteuer von Gary Gygax zu tun. Die Phantom-Brigade nun soll auf dem AD&D-Klassiker THE SINISTER SECRET OF SALTMARSH basieren, den ich zwar noch nie geleitet oder gespielt habe, den ich aber rein vom Lesen her immer sehr geschätzt habe.Dies ist mal wieder ein guter Zeitpunkt, um darauf hinzuweisen, dass man sämtliche britischen TSR-AD&D-Module (die U- und UK-Serien) bedenkenlos kaufen kann, die sind alle richtig gut! Ich werde gleich mal zwei Stunden nutzen, um mich auf den Mittwoch vorzubereiten und einen Überblick über das Abenteuer zu erhalen – danach weiß ich mehr!
… außerdem zeigt mir der Cover-Vergleich mel wieder, dass ich mit der Ästhetik der frühen 80er mehr anfangen kann, als mit der des Jahres 2011. Die Cover-Illu der Phantom Brigade kann mich irgendwie überhaupt nicht anmachen, selbst wenn man strategisch geschickt meinen Freund Gandalf eingebaut hat…

Encounter = „Old-School-Welle in anders“?

Unfassbarer Star, der ich bin, habe ich ja dem Limited Edition Blog ein paar Fragen zu meiner „Karriere“ beantwortet. Bei Interesse: Teil 1 und Teil 2.
Darauf will ich aber gar nicht eingehen, sondern auf eine Frage antworten, die dort als Kommentar gestellt wurde:

„Ob D&D Encounters dasselbe ist wie die Old-School-Welle nur anders? Mal eben ne Runde spielen.“

Da kann ich nur knapp und freundlich antworten: „Nö!“
Old-School, wie ich es verstehe, hat nicht das Geringste mit „nur mal eben spielen“ zu tun, sondern ist eigentlich das Gegenteil. OS ist für mich eher das „Sich-Beschäftigen“ mit einem System und damit verbunden mit der Welt, die man damit zu spielen versucht.

Die Forderung nach weniger Regelballast darf nicht verwechselt werden mit dem Wunsch „mal eben ne Runde zu spielen“. Weniger Regeln bedeuten nicht größere Oberflächlichkeit oder gar Beliebigkeit, sondern Konzentration auf die Welt des Spiels. Die Entwicklung und Unterschiedlichkeit der Charaktere entsteht nicht durch viele Regeln, sondern aus dem Spiel heraus.

Also nochmal: Das Konzept „mal eben ne Runde spielen“ ist nicht OS (Was ja jetzt nicht kategorisch schlecht sein muss.) Es kann sein, dass die Encounters-Reihe rollenspielerischer ist, als wir es (durch meine Schuld) gespielt haben, aber Encounters hat ja nicht den Ansatz mit möglichst wenig Regeln in einem gewissen Zeitraum möglichst viel zu erleben (was ich als Kurzdefinition von OS ansehen würde) – das Abenteuer wird einzig und allein vorgekaut und den Vogelbabys in mundgerechten Happen verabreicht.

[D&D 4] Encounters: Keep on the Borderlands

Eigentlich habe ich ja etwas Angst davor, was die Schlawiner von WotC aus meinem absoluten Lieblingsabenteuer KEEP ON THE BORDERLANDS gemacht haben – trotzdem werde ich wohl auch bei Staffel 3 der Encounters-Reihe am Start sein.

Diese Staffel wird 20 Wochen lang dauern und ist in 5 Kapitel à 4 Runden unterteilt. Anders als bei der Dark Sun-Serie steigen die Charaktere nicht nach jedem Kapitel eine Stufe auf, sondern die EP müssen mitgehalten werden.

Neben dem Cover und der Draufsicht auf die Festung gibt es schonmal eine Spontanübersetzung des Einführungstextes:
„Nachdem ihr eine Zeitlang eine Handelskarawane begleitet habt – eine absolut gängige Aufgabe für Abenteurer zu Beginn ihrer Karriere – kommt ihr in Restwell Keep an. Euch ist zu Ohren gekommen, dass diejenigen, die sich den Gefahren der nahe gelegenen „Chaos Scar“ – einem Tal, das vor Äonen von einem herabstürzenden Stern erschaffen wurde – stellen, mit gewaltigen Reichtümern rechnen können. Die gleichen Sagen berichten auch, dass dieses Tal das Böse anzieht. Vielleicht könnt ihr ja auch dies beenden… … und dabei ein paar Schätze in euren Besitz bringen.

Ein dünner, glatzköpfiger Kleriker namens Venn nähert sich euch kurz nachdem ihr in der Festung angekommen seid. Er richtet euch aus, dass sein Lehrer, ein Heiliger Mann namens Benwick, euch darum bittet, ihm Gesellschaft zu leisten, da er gerne wichtige Dinge mit euch besprechen würde. Ein leckeres Abendessen soll die „Belohnung“ für eure kostbare Zeit sein.

Daher findet ihr euch an diesem Abend in einer komfortablen Wohnung auf der Westseite des inneren Burghofs wieder. Am Tisch befinden sich Benwick und Abenteurer, die ihr schon länger kennt, ebenso wie solche, die ihr erst heute getroffen habt. Venn und ein anderer Priester, Jarell, kümmern sich um euer leibliches Wohl…“

Und nur für’s Protokoll – diese Charaktere der 1. Stufe kann man spielen:

  • Berrian – Male Eladrin Wizard (Mage)
  • Quinn – Male Human Fighter (Knight)
  • Eldeth – Female Dwarf Fighter (Slayer)
  • Merric – Male Halfling Rogue (Thief)
  • Hagen – Male Human Cleric (Storm Warpriest)
  • Sola – Female Elf Cleric (Sun Warpriest)

Weitere Infos gibt es im WotC-Forum.

D&D Encounters 2: Runden 13-15

FURY OF THE WASTEWALKER ist Geschichte. Heute haben wir mit etwas Verspätung die letzten 3 Szenen des Dark Sun-Promo-Abenteuers gespielt und das Abenteuer beendet.

Nach einem faszinierenden Naturphänomen mit Blitzen und einer Steinsäule, die genau einen Weg über eine Schlucht bahnte, ging es in Runde 13 gegen 7 Gith mit unerschiedlichen Qualitäten. Wenigstens einmal hatte ich den Schwierigkeitsgrad richtig eingeschätzt und die Spieler haben die Monster ziemlich problemlos erledigt. Immerhin hatte ich „meine zwei Momente“ mit den schicken Blitzentladungen auf der „Brücke“ und dem Gith-Minion, der geschmeidig mit teleportierendem Sprung über die Schlucht glitt und dem fiesen Jarvix ordentlich einen überbriet.

Im vorletzten Kapitel (Nummer 14) befand sich die Gruppe dann wieder in der Wüste – fast schon in Sichtweite von Tyr – und wurde just wieder von dem fiesen Obsidiansturm beharkt. Nicht nur das „Wetter“, auch die Gegner hatten es in sich (oder hätten es in sich gehabt, wenn mein sprichwörtliches Trefferwurf-Versagen nicht wieder voll gegriffen hätte). Wie schon zuvor ging es gegen 4 Drakonier (in diesem Falle „mutierte“ Ssurans) und einen Staubteufel (bei Staubsaugerfans auch als „Dirt Devil“ bekannt), der in einem fiesen Feld mit „Chokedust“ saß.

Der Abschlusskampf hatte es in sich und ich konnte endlich mal wieder einen Charakter zu Boden schicken – dass es ausgerechnet Shikirr erwischte, war eher eine Laune des Schicksals, da hier alles für die Monster optimal gelaufen ist.
Hier ging es endlich gegen den Wastewalker, der 2 Myrmidons, einen Hunter und 2 Storm Shards im Handgepäck hatte. Die Storm Shards und der Wastewalker selber hatten Auren, was ja schon immer eine fiese Sache ist – kombiniert mit amtlichen Fernkampfangriffen eine schicke Sache (für den Spielleiter).
Was dem „Hummermenschen“ zum Verhängnis wurde war der „Shock Bolt“ der Storm Shards. Diese machen in einer Runde mit diesem Fernkampfangriff schick Schaden und verursachten dann nochmal je 3W6+6 Punkte Schaden, da Dr. Zoidberg sich nicht nach ihrem ANgriff weiter als 4 Felder von seinem Sartpunkt wegbewegte. Eine sehr schicke Fertigkeit – das muss ich sagen!
Am Ende des Kampfes standen allerdings alle wieder und es ging auf in die Kapitale TYR.

GLÜCKWUNSCH!

Das war es also für die 2. Staffel der Encounters-Reihe und ich kann mich dem (inoffiziellen) Fazir von Stefan nur anschließen – „Storymäßig hat die Staffel nicht gerockt, ich bin nur wegen der netten Runde regelmäßig gekommen.“ Genau so ging es mir auch und ich werde mal sehen, ob ich da nicht noch etwas mehr Input für Staffel 3 bieten kann. Schließlich basiert das Abenteuer auf dem Modul, das ich wohl – mit bestimmt 50 mal – in meinem Leben am häufigsten geleitet habe – KEEP ON THE BORDERLANDS („Festung im Grenzland“).

Encounters: Runde 8 (und mehr)

Mit einer Woche Verspätung ging es vorgestern in die 3. Runde des 2. Kapitels. Handlungsort – immer noch ein Höhlensystem in den „Ringing Mountains“ irgendwo südöstlich von Tyr.

Was soll ich sagen? Zwei „Shard Golems“ und eine total dämliche Falle, die sich in die Initiative einreihte genau auf die Stelle schoss, wo es „Klick“ machte und wo natürlich nichtmal ein dressierter Schimpanse stehen bleiben würde, wären eigentlich keine Herausforderung für die Gruppe (weder ohne Barcan) gewesen, wenn nicht…

…. ja WENN NICHT mein Würfelglück zurückgekehrt wäre! Ich habe gewürfelt wie ein junger Gott und endlich diesen fiesen Castri planiert! Und das gleich zweimal! Auch Yuka war hart am Rande eines technischen KOs. Ich bin zufrieden. Auf der Basis lässt sich aufbauen.

Im Anschluss an den brutalen Kampf löste die Gruppe schnell das bescheuerte Möchtegern-Rätsel mit dem zweigeteilten Schlüssel und konnte das Gitter öffnen, das den Gang verschloss, in dem es nächste Woche weitergehen wird.

P.S.: Apropos Würfelglück. Gestern haben wir in meiner „Heimatrunde“ das kommende LL-Abenteuer „Drachen über Larm“ weiter getestet und ich habe der Gruppe ordentlich den Hintern versohlt – obwohl hier eine gute Mischung aus unfassbar schlechtem Spiel und unfassbar guten Angriffswürfen meinerseits das Problem war.

P.P.S.: Die Karten für besagtes Abenteuer habe ich ja schon seit etwa einer Woche. Gestern habe ich auch die ersten Innen-Illustrationen gesehen. Sehr schön. Bin mal gespannt, wie die fertig getuscht aussehen. Der Stil ist auf jeden Fall deutlich moderner als alles, was bisher in irgendeinem meiner Abenteuer abgebildet war – OLD-SCHOOL ist auch nicht mehr das, was es (sie) früher mal war. Bin mal gespannt, was Roland, der Sphärenmeister dazu sagt, wenn LL-Abenteuer jetzt nicht mehr nur ein schickes Cover haben, sondern auch im Inneren moderner aussehen…

P.P.P.S.: Meine streng geheime Traveller-Übersetzung läuft gut. Ist mal was völlig anderes als die Fantasy-Sachen, mit denen ich sonst zu tun habe. Ich liege ordentlich vor meinem selbst gesteckten Zeitplan.

P.P.P.P.S.: Es wird einen Mantikore-Stand auf der RatCon geben. Ist es nicht ein Fest?

D&D Encounters: Runde 7

Jawollja! Ich durfte gestern spielen – nochmal DANKE an den Kaiser für die prompte Zusage!!! Und die unfassbare Macht ist dir auch nicht zu Kopf gestiegen – dafür waren die Monster gestern aber auch zu schlapp.

Gut, die Kristall-Spinne und ihr fieses Netz waren wirklich würdige Gegner, aber die Zombies und die Krabbelhandschuhe waren wirklich selbst für 1-TP-Deppen ganz schön schlapp!

Immrhin sind die Spieler so mal in den Genuss eines Spielleiters gekommen, dessen Angriffswürfe die 10 auch mal deutlich überschritten haben!

Ich habe übrigens gestern beschlossen, dass wir irgendwann mal den Dungeon-Teil des Encounters-Abenteuers mit LL-Regeln spielen werden. Mich interessiert selber, danach genauer beschreiben zu können, wie die Systeme sich im Handling unterscheiden…

D&D Encounters: Runde 6

Vorgestern hatten wir die erste Runde des zweiten Kapitels und nun geht es aus der heißen Wüste in einen (recht klassischen) Dungeon.

Gegner waren 2 zombieähnliche Untote, ein kleines rotes Lichtchen und ein Grauschlick (keine Ahnung wie das Ding heutzutage heißt…).

Eigentlich recht gefährliche Gegner, aber ich habe in der ersten Runde nicht besonders clever gehandelt (wohl aber einen kritischen Treffer gewürfelt) und danach kamen wieder die fast schon sprichwörtlichen unterirdischen Angriffswürfe, die ich für meine Monster gewürfelt habe. Allesamt bewegten sie sich im Bereich zwischen 3 und 11 mit gewaltiger Tendenz zur 3.

Wenn die lustigen Zombies nicht bei ihrem „Tod“ amtlich explodiert und den Charakteren um die Ohren geflogen wären, hätte ich nicht einmal Yuka verletzen können…

D&D Encounters: Runde 5

Tja, Kapitel 1 wäre dann ja geschafft!

In einer DSA-würdigen Railroading-Orgie ist es mir – völlig überraschend – gelungen, die 6 Überlebenden des Karawanenunglücks in einen Höhleneingang zu bugsieren. Sollte jetzt endlich ein Dungeon kommen? Also das, was ich ohnehin am besten kann? Lassen wir uns überraschen!

Im 5. und letzten Teil des Kapitels wurden die Charaktere – wie immer völlig überraschend – von 4 Ssuran-Echsenmenschen angegriffen. Ein Ankheg nutzte die Verwirrung, konnte aber von Castri mental beeinflusst werden und beteiligte sich am fröhlichen Echsenmenschenklatschen. Leider wandte er sich gegen die Gruppe nchdem die alle erledigt waren und der Traum von Phye auf einem Ankheg in Tyr einzureiten, platzte wie eine Seifenblase. Irgendwann reichten auch dessen 100 Trefferpunkte nicht mehr aus und Kapitel 1 war bestanden – nicht ohne von einem Haufen weiterer Echsenmenschen in den Höhleneingang gejagt worden zu sein…

… und ich sage noch: „Der Feigling kommt bestimmt heute nicht – mit seinen 7 TP und 0 Heilschüben…“ 😉 Gut, dass Daniel als Verstärkung da war.

D&D Encounters: Runde 4

Hmmm… Gestern abend habe ich mich irgendwie unter Wert verkauft – nicht einmal den fiesen Gladiator konnte ich umlegen. Mein einziger Trost ist, dass ihm die ganzen tollen gefundenen Heilfrüchte und Zwergenkekse nix nutzen, da er jeweils einen Heilschub bräuchte, um sie zu verwenden. Der gute Castri kraucht also immer noch mit 7 TP durch die gefährlichste Spielwelt, die das Fantasy-Rollenspiel je gesehen hat. Da ist nächste Woche noch was drin…

Mein Echsenmenschen-Magier und die lumpigen Staubteufelchen waren aber auch irgendwie nicht auf der Höhe, Horst hat mittlerweile seine Berufung als „Tank“ – auch wenn das Wort selbst natürlich strengverboten ist!!!! – gefunden und blockt alles weg, was nicht schnell genug auf den (seltenen, meist versteinerten) Bäumen ist.

Hoffen wir also, dass zum Kapitelfinale auch Shikirr wieder auf den – sechs – Beinen ist und die Gruppe tatkräftig unterstützen kann.

Abschließend muss ich sagen, dass mir die (in einer Woche entstandene) Drachenskizze von Dominik ausgesprochen gut gefallen hat und ich mich freue, in Zukunft mit ihm zusammen Material zu veröffentlichen – zuerst steht da ein noch namenloses LL-Einsteiger-Abenteuer an, das noch im Herbst erscheinen soll. Das Titelbild wird von Filip Stojak gezeichnet werden und so viel kann ich verraten:

„Ich wollte schon immer mal ein Einsteigerabenteuer mit Drachen schreiben!“

*diabolischeskichernsteigertsichzudiabolischemlachen*

D&D Encounters: Runde 3

Mensch, da bin ich vor lauter Abschluss-Stress und Deutschland-Spielen gar nicht dazu gekommen kurz von der 3. Runde der Dark Sun-Encounters-Reihe zu berichten:

Wir haben ausnahmsweise den Mittwochstermin in einen Dienstagstermin umgewandelt, da wir nicht mit den Deutschland-Spiel kollidieren wollten, daher mussten es 5 Spieler mit den nächsten Monstern und der harschen Welt Athas aufnehmen.

Nachdem die Charaktere sich weiter durch die Wüste geschleppt hatten, kamen sie an einen Kaktus, der schmackhafte – und sogar tatsächlich essbare – Früchte trug. Leider hatten auch ein paar Goblins es auf die Seltene Nahrung in der kargen Wüstenlandschaft abgesehen und so kam es wie es kommen musste – 6 Goblins und eine Art Mini-Drache überfielen die im ersten Augenblick überraschten Charaktere. In den ersten drei Runden gelang es der Flugechse ebenso viele Rationen zu stehlen und genüsslich zu verzehren, danach verlegte sie sich darauf Phye anzugreifen, da sie anschenende witterte, dass diese dem Tode fast schon näher war, als dem Leben.
Zwei der Goblins machten der Gruppe zuerst dadurch das Leben schwer, da sie mit Hilfe von Luftelementaren fliegen konnten und die Helden mit ihren Bögen traktierten – zumindest so lange, bis der Thri-Kreen-Krieger sie dazu zwang, sich mit ihm im Nahkampf zu messen.

Der wohl schönste D&D 4E-Augenblick meiner Karriere war aber ganz sicher der, als Phye einen der Goblins, der an die Gruppe herangetreten war, erschlug (wozu sie extra noch ihre „Daily Power“ benutzt hatte, a zum erfolgreichen Trefferpunkt genau 1 gefehlt hat) und dieser in einer Giftwolke verging – da hat sich meine Strategie schon ausgezahlt, die beiden Kontrollotti-Goblins in Position zu bringen. Leider gelang mir das mit dem zweiten Depri-Goblin dann nicht mehr, der wurde im Fernkampf ausgeschaltet.

Nun, was soll ich sagen – der Kampf wurde gewonnen, die Flugechse entkam und bis auf Castri, der keine Heilschübe mehr übrig hat, sehe ich schwarz dafür in der nächsten Runde einen der fiesen Helden auszuschalten, aber bisher kam es ja noch immer anders, als ich vorher gedacht hatte…