[LL] GRIMIC und die SpielXpress

Auf dem Blutschwerter-Stammtisch wurde es ja schon testgespielt, das Abenteuer „Der Schrein des Grimic“, das in der Jubiläumsausgabe der SpielXPress erscheinen wird, ist nun fertig eingetütet und verschickt. Komplettiert wird das Ganze von einem kleinen Einleitungstext, der dem Leser kurz erklärt, auf was er sich mit Labyrinth Lord einlässt.

Grimic ist eine von John Adams erdachte Gottheit des Bösen in den Bekannten Ländern, die ich schon in „Larm“ habe erscheinen lasen. Inspiriert wurde dieser Gott von einer Zeichnung von Andy Taylor. Eben diese Zeichnung habe ich mir als Illustration für die SpielXpress gewünscht, leider hat Andy die Rechte an dem Bild vor zwei Wochen zu Geld gemacht. Sehr schade!

Brandheiße Info für die, die auf das PDF warten – im Laufe der Woche schicke ich Dan Proctor die letzten Änderungen, ich hoffe mal zu Beginn der nächsten Woche könnt ihr euch endlich das PDF herunterladen. Bis dahin – und darüber hinaus – verweise ich immer wieder gerne auf Stefan und seinen LORP-Shop, bei dem ihr noch ein paar der limitierten Messe-Ausgaben bestellen könnt. (Wenn sie nicht mitlerweile alle verkauft wurden…)

Mir ist bei meiner Beschäftigung mit der SpielXpress aufgefallen, dass dort die Rollenspielseite noch etwas gestärkt werden könnte, daher lade ich einfach mal zum Besuch des dortigen Forums ein. Schaut mal vorbei und unterstützt mich bei meiner „Aufklärungsarbeit“.

[Carcosa] OBREGON’S DISHONOR ist erschienen

Ich berichtete bereits vor einigen Tagen. Seit heute ist das erste Abenteuer-Modul für Geoffrey McKinneys CARCOSA Setting erschienen. Erneut betritt BRAVE HALFLING PUBLISHING Neuland und bringt nach dem ersten Modul für Labyrinth Lord auch das erste für Carcosa heraus.
Neuland auch in Hinblick auf den Preis, denn das hier zu bestellende Modul kostet – festhalten bitte – 6 Dollar inklusive Versand! Wer jetzt noch zu geizig ist, um 4,74€ (heutiger Stand) zu investieren, dem ist nicht mehr zu helfen! Weitere Infos und ein paar Illus findet ihr im Forum von BHP.
Wenn man sich aus dem Carcosa-Regelwerk die fiesen Beschwörungsrituale einfach wegdenkt ist dies ganz sicher das interessanteste Fantasy-Setting, das mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Das Abenteuer ist absolut erste Sahne, mit explodierendem Cyborg inklusive – einfach nur ein Traum!
Ich schließe mit einer klassischen Aufforderung: „Kaufen! Kaufen!! Kaufen!!!“

[LL] Fuzzy und der Labyrinth-Heini

Es ist so weit! Ich habe alle kleineren und mittelgroßen Pläne abgeschlossen, auf ein das Schreiben eines neuen großen Abenteuers habe ich noch keine Lust – obwohl ich schon einiges an Notizen dazu in der Hinterhand habe.

Ich werde mich nun schreiberisch erstmals in Regelgefilde begeben. Gestern habe ich meine alten „Boot Hill„-Regeln rausgekramt und auf ihrer Basis soll es nun eine Art „Western-Add-On“ für Labyrinth Lord geben – komplett mit kleinem Einstiegsszenario und kurzem Setting.
Es gibt also kein komplett eigenes System – es gibt AUCH keinen Retro-Klon für Boot Hill, sondern ähnlich wie Mutant Future eine Art „Cowboy-und-Indianer-Expansion“ für das schon bestehende Regelwerk. Mich persönlich lässt die Vorstellung schaudern Feuerwaffen in einer Fantasy Welt zu sehen, aber ich bin sicher, dass wir schon in Kürze Rancher, Scouts und Sioux in den einschlägigen Kneipen der Bekannten Länder sehen werden. Ich bin mal gespannt, was der Besitzer der Grenzland-Taverne in Larm dazu sagt…

Eins ist aber sicher – das System wird ein extrem tödliches sein, denn bei einer ordentlichen Ladung Blei sind Trefferpunkte wahrscheinlich kein Maßstab mehr.

Jetzt muss ich nur noch Zornhau aktivieren – vielleicht gefällt ihm ja, was ich bisher gebastelt habe, denn etwas Western-Expertise kann nie schaden. Ich bin in diesem Bereich nur begeisterter Amateur.

P.S.: Vielleicht noch alsInfo für die Jüngeren unter euch: Falls ihr überlegen solltet: „Wie kommt der Typ auf die bescheuerte Überschrift?“, dann lest mal hier nach.

P.P.S.: Einen Namen hat das Teil auch noch nicht! Ihr dürft also gerne kreativ sein, wenn ihr euren namen in den Credits sehen wollt…

P.P.P.S.: We üblich werde ich mir beim Fließen der kreativen Säfte über die Schulter blicken lassen und habe mal bei BHP ein neues Unterforum errichtet.

XORO auf Youtube!

Der sympathische Ansprechbarbar von nebenan ist jetzt minimal umgestellt auch in vier schmackhaften Teilen bei youtube zu sehen.

Als ich gestern mal wieder schön in der Sonne sitzend neues Lesefutter von Knights of the Dinner Table studiert habe, fiel mir spontan auf, wem ich unbedingt die Links schicken muss, um den Film auch einem breiteren Publikum in den USA bekannt zu machen. Jolly Blackburn und seien Jungs werden sich schlapp lachen und den Film in einer der kommenden Ausgaben featuren – Bumms! Berühmt!

So ist zumindest der Plan, ich werde mich auf jeden Fall mal an Kenzerco wenden. Mal gespannt, ob sie antworten, denn ich bin überzeugt, dass der Film das Zeug hat ein Indie-Kracher im englischsprachigen Raum zu werden.

Auch das Xoro Labyrinth Lord-Modul macht Fortschritte. Zur FeenCon werden wir es auf jeden Fall in Händen halten können.

Blutschwerter-Stammtisch in Koblenz

… und zwar morgen, am Freitag, 24.4.2009. Wir treffen uns ab 17:30 Uhr im Piper’s Corner im Markenbildchenweg nahe des Bahnhofs. Mehr (vor allem verwirrende) Infos findet ihr hier im Forum.

Geplant ist neben klassischem Fantasy-Theoriegeschwafel und einer Cola oder zwei ein kleines Ründchen LL-Rollenspiel. Ich soll für die nächstmögliche Ausgabe der SpielXpress ein Abenteuer für „Herr der Labyrinthe“ schreiben, das auf zwei Seiten passt – genau das werden wir testspielen.

[LL] Der Druide

Weil ich ja ohnehin nicht schon mehr schreibe, als überhaupt veröffentlicht werden kann, habe ich mal eben eine Druidencharakterklasse für Labyrinth Lord ausgearbeitet. Für und mit Holger, der unbedingt einen Druiden spielen will – der dafür allerdings auch Gripsschmalz mit einfließen lassen muss.

Und genau so muss ein Rollenspiel laufen. Ein Spieler will etwas im Spiel tun (beispielsweise eine Charakterklasse spielen), was von den Regeln nicht abgedeckt wird. Geht nicht? Doch!

In der ersten Sitzung hat er einfach nach kurzer Absprache einen Kleriker erschaffen, der eine Lederrüstung trug, einen fetten Bart und einen ebenso fetten Knüppel hatte und keine Untoten vertreiben konnte.
Das war zwar in dieser Form problemlos regeltchnisch darzustellen und absolut spielbar, aber niht völlig befriedigend. Holgers heimliche Old School Attitude (von der er wahrscheinlich gar nicht wusste, dass er sie besitzt) ließ ihn sogar hinnehmen, dass sein Charakter noch zusätzlich beschnitten wurde und er durch zwei zusätzliche Einschränkungen deutlich weniger mächtig war, als die Klerikerklasse, die wir als Maßstab genommen hatten.
Dennoch haben wir beschlossen den Druiden als neue Charakterlasse auszuformulieren und nach zwei Abenden kurzen Brainstormings über das Internet steht jetzt der Druide komplett, strahlend und ausgewogen neben den anderen Charakterklassen.

Was haben wir geändert? Im Prinzip ist es immer noch ein Kleriker – allerdings keiner Gottheit, sondern der Natur. Er hat eine eigene Spruchliste (aus Magier- und Klerikersprüchen zusammengestellt) und kann keine Untoten vertreiben. Seine Erfahrungspunkttabelle pendelt sich zwischen Dieben und Klerikern ein und er erhält beim Erreichen einiger Stufen spezielle Fähigkeiten, diees ihm erleichtern, den Schutz der Natur zu gewähleisten. Seine Wahl der Waffen und Rüstungen ist auf natürliche Produkte eingeschränkt und ab er 9. Stufe kann er eine „Heilige Baumgruppe“ gründen, wo er besondere Macht hat und sich „Gesellen“ einfinden, die an seiner Weisheit teilhaben möchten…

Da die Veröffentlichung aufgrund eines Staus an zu viel fertig gestellter Manuskripte wohl in weiter Ferne liegen dürfte, könnt ihr mich gerne anfunken und ich schicke euch das Manuskript – noch ohne Cover, Innenillus und Layout – sind auch nur lumpige dreieinhalb Seiten.

Demnächst mache ich mich auch endlich an den Zwergen-Magier, den Gordon – Gruß an diese Stelle – unbedingt spielen muss, denn wir wissen ja: „Ein Rollenspielsystem, in dem ich keinen Zwergenmagier spielen kann, ist kein Rollenspielsystem!“

Was wollen OSRIC und Co?

Hmmmm… Ich war lange nicht mehr auf der Seifenkiste, da ich mit der Bekanntmachung vermeintlich spektakulärer Neuigkeiten beschäftigt war!
Dieser Thread bei Dragonsfoot befasst sich mit dem Sinn und Unsinn von Retro-Klon-Systemen. Erstaunlicherweise steht gerade die Zielgruppe der Bemühungen von Matt Finch, Dan Proctor und Co der gesamten Bewegung am kritischsten gegenüber, denn die alten Säcke sagen völlig zurecht: „Wofür brauche ich den Kram? Ich habe alle Originalbücher, die ich brauche, mehrfach im Regal stehen, zur Not schieße ich sie mir für teilweise sehr wenig Geld bei eBay ab. Wozu brauche ich also OSRIC, wenn ich alle AD&D 1E Regelwerke besitze?“
Das ist aber zu kurz gedacht, aber dazu später…

Die ursprüngliche Idee hinter OSRIC war simpel. Es sollte in Vehikel sein, um neues Material für AD&D herausbringen zu können, ohne von WotC bis auf die Unterhose verklagt zu werden. Es war nur ein umformliertes Spielerhandbuch, man konnte das Spiel nicht NUR mit dem OSRIC-Regelwerk spielen. Auch hier meckern die alten Säcke wieder: „Man konnte doch vorher schon AD&D-Material veröffentlichen – als Gratis-Download bei Dragonsfoot! OSRIC ist also nur für Geldgeier, die Kohle an mir verdienen wollen!“
Viiiel zu kurz gedacht, später mehr dazu…

Die neue Ausgabe von OSRIC, die hoffentlich im Laufe der nächsten 10 Tage endlich als Druckfassung zu kaufen sein wird, bietet schon einiges mehr. Hier haben wir ein eigenständig spielbares Komplettwerk vor uns, das von einer höchst dynamischen Forengemeinschaft im KnK Alehouse erstellt worden ist. Spätestens hier sollte man denken, dass es nichts mehr zu nörgeln gäbe, aber weit gefehlt – auch hier wird immer noch vorhehalten: „Ich habe doch die alten Bücher schon! Was soll ich mit eurem neuen Kram, ich habe alle Probleme im Regelwerk schon durch meine eigenen Hausregeln geflickt, ich brauch eure Hausregeln nicht!“
Laaangweilig!

Jaa, ihr Mümmelgreise des Rollenspiels – IHR habt vielleicht alles griffbereit im Schrank liegen. Jaa, ihr Mümmelgreise – IHR wisst, dass jeder, der für seine Bemühungen ein Abenteuer zu schreiben, wenigstens die Kosten für die Produktion wieder einspielen will, ein fieser Sack ist, der nur auf euer Geld scharf ist. Jaa, ihr Mümmelgreise – IHR habt in jahrzehntelanger Arbeit die Regeln eurem Spielstil angepasst.

Aber das Rollenspiel lebt nicht nur von euch allein – um ehrlich zu sein seid ihr die kleinste Nische aller kleinen Nischen, die man sich vorstellen kann. Das gilt für Deutschland in noch höherem Maße als für die USA oder Großbritannien. Damit das Rollenspiel am Leben bleibt, muss es dynamisch sein, muss es leben. Das Hobby hat nichts davon, dass ihr euch keine Module kauft, weil ihr seit 1980 nur eigene Abenteuer schreibt und mit der Gruppe der gleichen 5 Leute ebenso lange in einem Keller sitzt und euer Spiel spielt.
Nicht jedem ist die gabe gegeben sein eigenes Material zu schreiben – er ist wenigstens,um die Technik zu erlernen, eine Zeit lang auf Kaufabenteuer angewiesen. Und die sollen doch gut sein, oder? Warum also formuliert ihr nicht die tollen Abenteuer, die ihr seit 1980 schreibt, aus und veröffentlicht sie, damit andere davon profitierne können.
Das ist es beispielsweise, was ich an meinem Label-Kollegen Alphonso Warden so schätze. Der Kerl hat über die Jahre tolles AD&D 1E-Material geschrieben und hat jetzt schon 5 tolle hochstfige Abenteuer für drei verschiedene Verleger herausgebracht, eines besser und abwechslungsreicher, als das andere.

Gut, meine These steht, dass ihr nicht die Zukunft des Rollenspiels seid. Ihr könnt allerdings daran mitstricken, indem ihr Kinder, Neffen, Nichten, Enkel… mit kurzen Spielrunden für das System eurer Wahl begeistert. Und dann ist es doch Klasse, wenn die sich die Regeln einfach im Internet kostenlos herunterladen können, oder? Tolle Sache das! Wenn ihr ihnen dann zum Geburtstag eines eurer 15 AD&D-SPielerhandbücher schenkt, damit sie auch die Ursprünge kennen lernen können – umso besser.

Hier sind wir beim Punkt. Damit das Spiel lebendig bleiben kann, werden jüngere Leute benötigt, die die Fackel für euch weitertragen. Diese Leute werden ganz sicher nicht bei eBay aus Versehen über ein AD&D-Spielerhandbuch stolpern. DIE müssen das Teil im Laden liegen sehen, zumindest in einem Online-Shop „durchblättern“ können. Die müssen mit Testrunden begeistert werden. DIE müssen durch das Aussehen des Produktes angesprochen werden. DIE müssen zusätzliche Abenteuer oder Quellenbände daneben stehen sehen und denken: „Hey, das sieht interessant aus. Das will ich ausprobieren.
Wenn dann noch ein kompetenter Verkäufer zugegen ist, der kurz darauf hinweist, dass in diesem Buch ein komplettes System zu finden ist, dass Charaktererstellung 10 Minuten dauert und dass dieses oder jenes Abenteuer dem potentiellen Spielleiter und seiner Gruppe gefallen könnte, dann besteht die Chance, dass euer Hobby euch überlebt und nicht mit euch ausstirbt.

Ich habe bisher nur von OSRIC gesprochen, da es der erste Klon war und er sich in seinen beiden Editionen extrem weiterentwickelt hat, ich muss natürlich kurz auf Labyrinth Lord eingehen. Wir waren auf der RPC und haben deutlich über 100 Regelwerke verkauft – außerdem mit unseren 3 Spielrunden ganz sicher einigen Spielern Spaß gemacht und – ich bin ganz sicher – eine komplette Spielrunde dazu gebracht, dem System eine Chance zu geben.
Nach der Messe habe ich einige Exemplare des LL Regelwerks und meines Einführungsabenteuers weiter gegeben, um sie auch tatsächlich in Läden liegen zu sehen.

Meine ersten Informationen sind, dass sowohl online im LORP-Shop, als auch in „echten Läden“ bei Highlander Games in Bochum und Duisburg die Kopien weggehen wie warme Semmeln – und das, obwohl ich mir absolut bewusst bin, dass das derzeitige Design von LL nicht gerade dazu angetan ist jüngere – manga-gewöhnte Spieler anzusprechen. Also auch auf dieser Ebene besteht noch Verbesserungspotential.

Dazu brauchen wir die Retro-Klone. Punkt.

[LL] Gladiator COVER-Ilu!

Schick, schick, schick! Hier habe ich etwas über das Gladiatoren-Projekt geplaudert – heute ist die Illustration für die Titelseite bei mir gelandet – ratet mal wo und bei wem sich Andy „Atom“ Taylor seine Inspiration geholt hat! Ich bin jetzt schon gespannt welche Hintergrundfarbe John Adams für das Cover wählen wird…

Auch der Inhalt ist komplett geschrieben und editiert. Es kann ans Layout gehen. Bernd hat mir noch ein paar Innen-Illus versprochen, zwei s/w-Teile hat Andy auch schon beigetragen.

Ich freue mich schon richtig auf das fertige Produkt.

[LL] LARM (Deutsch) am Horizont

Gestern habe ich die fertig gelayoutete deutsche Fassung von LARM zugeschickt bekommen. Wie es derzeit aussieht, wird der Quellenband im old schooligen DIN A5-Format (ca. 44 Seiten) rauskommen, dafür kann er allerdings direkt in den USA bei BRAVE HALFLING bestellt werden und wird MIT PORTO um oder unter $10 kosten. Ich bin selber schon ganz hibbelig und werde mal ein ganzes Dutzend bestellen.

Auf den Inhalt werde ich hier nicht genauer eingehen, das macht Asuryan im oben gelinkten Beitrag schon besser, als ich es je selber tun könnte.

Ich melde mich sofort, wenn das Teil absolut perfekt ist und als PDF und Print-Fassung (OHNE LULU) erhältlich ist.

In einer so komfortablen Position war ich noch nie! Derzeit liegen vier fertige Produkte von mir in der Schublade und könnten jederzeit losgeschossen werden:

– Larm (d)
– Der Gladiator (d)
– Return of the Mountain King (e)
– Under Siege (e)