Tsu spielt… Shadowrun returns

Warum, bitte sehr hat diese unterhaltsame Reihe nicht VIEL mehr Hits?!?
Tsu spielt fröhlich (und äußerst enthusiastisch) das jüngste SR-Computerspiel und filmt sich dabei. Das kann man sowas von entspannt nebenher sehen und selbst wenn das Bild in einem Fenster ist, das man nicht einsieht, weiß man immer was los ist. So kann ich locker-flockig das Spiel durchspielen ohne in seinen Besitz investieren oder gar mich selber anstrengen zu müssen.
Mir gefällt auch, dass man als Zuschauer öfters mal ein gewisses Mitspracherecht hat – wird also höchste Zeit, dass ich aufhole und auf der Höhe der Zeit bin, noch stecke ich mitten in Folge 5.
Bisher gibt es 9 Folgen, mal schauen, ob er es schafft, die Nummer komplett durchzuziehen.
… und habe nur ich das Gefühl, oder ist dieses Spiel einfach unfassbar einfach (also von der Handlung her) – ich nehme mal an, der auszuwählende Schwierigkeitsgrad zu Beginn bezog sich auf die Schwierigkeit der Kämpfe.

Uhrwerk-Demo-Team

Aaaaaaaaaaaahaaaaaaaaaaaaaaaa! Ein mal wieder grenzdebil-grenzwahnsinniges-grenzunterhaltsames Video aus dem Hause Uhrwerk (und ich stand als interessierter Standkunde direkt im Bild…) – und dieses Mal ist man auf der Suche nach Supportern!
Wenn ihr also für einen Supporter-Punkt ein paar Pfund Rollenspielmaterial erhalten wollte, meldet euch bei der im Video angegebenen Adresse.
Systeme, die man supporten könnte gibt es ja im Dutzend billiger und für so ziemlich jeden Geschmack. (Ich bin übrigens sicher, dass Sea Dracula-Supporter für einen Supporterpunkt noch mwhe Ware bekommen.)
Mal so aus dem Kopf:
  • DSA-Myranor
  • DSA-Hohlweltdingenskirchennamevergessen
  • Der Eine Ring
  • Splittermond
  • Dungeonslayers
  • Gammaslayers
  • Starslayers (bald)
  • Hollow Earth Expedition (Ubiquity)
  • Space 1889 (Ubiquity)
  • Malmsturm (Fate)
  • Legend of the 5 Rings (noch)
  • Deadlands Classic
  • Deadlands – Hölle auf Erden
  • Contact
  • Summoner Wars (noch)
  • Hobbit-Geschichten
  • Zombory
… und ich habe bestimmt noch Kram vergessen.

Einsteigersysteme – total überflüssig?

Nach dem Ansehen von Klaudienes Sabbelstream muss ich mal wieder meine Gedanken ordnen – mal sehen, ob ich zu irgendeinem Ergebnis komme. 

Zuerst muss ich ihr vehement widersprechen. Warum? Weil ich es kann!

 

Sie sagt, grob wiedergegeben, dass Einsteigersysteme unnötig sind, weil jemand, der sich dafür interessiert auch durchblicken wird, Leute ohne das nötige Interesse oder Engagement sowieso auch nach 10 Wochen noch nicht wissen, welche Würfel man wofür braucht.

Dabei übersieht sie natürlich die allererste Hürde, den allerersten Kontakt mit dem Konzept Rollenspiel an sich. Und da müssen unbedingt zwei Komponenten gegeben sein:

1. Es muss total scharf aussehen und mir (entweder im Regal des Buchladens oder in der Auslage des Spielwarenladens/Kaufhauses – im Idealfall im Regal eines Computerspiele-Ladens) auffallen. Es muss entweder total modern und cool aussehen, um anzusprechen oder so ungewohnt, dass es ins Auge sticht und neugierig macht.
Irgendwie kommen wir hier zu Punkt 1b) Vertriebswege – um dem Mainstream noch mehr in die AUgen zu fallen, muss man unbedingt mehr aus den Bahnhofsvideotheken, ääähhh Rollenspielläden raus (auch wenn die unbedingt weiter unterstützt und gestärkt werden müssen) und dahin, wo junge Leute hingehen, um Kram zu kaufen, mit dem sie spielen wollen.

2. Es darf nicht auf den ersten Blick einschüchtern! Wenn ich mir vorstelle, Neuling mit Interesse an Fantasy-Spielen zu sein und ich habe ein Buch mit 500 Seiten und eine Skyrim-DVD vor mir liegen, dann weiß ich, wofür ich mich spontan und eine Sekunde nachzudenken, entscheide.
Habe ich da aber statt des Wälzers eine coole Box mit ein paar Würfeln, Gimmicks, Figuren und vielleicht ein oder zwei dünne Heftchen mit einem einfach verständlichen Tutorial, das mich sowohl fesselt, als auch mir die Regeln näherbringt, dann wird diese Entscheidung nicht ganz so leicht fallen.

Ja, DSA Klassik und Splittermond Junior (Geil! „Splimoju“!) – ich blicke in eure Richtung!

Neben den Dingen, die das eigentliche Regelwerk angehen, kann man da ja noch in die unterschiedlichsten Richtungen weiter überlegen. Welchen Promis drücke ich das Spiel in die Hand, um sie damit werbewirksam zu knippsen, oder sie in Interviews schlaue Sachen darüber sagen zu lassen? Woc schalte ich welche Werbung, um welche potentielle Kundschaft (in meinen Überlegungen spiel- und fantasyaffine Jugendliche) abzuholen? Welche nerdigen Merchandise-Artikel bringe ich unters Volk, welche Giveaways sind nicht nur für eBay-Auktionen von Veteranen unteressant, sondern können junge Leute ins Boot holen…?

Verdammt – man müsste da echt mal ein komplettes Konzept erarbeiten –
ich wette, dass da noch kein (deutscher, aber auch internationaler)
Verlag richtig in die Tiefe gegangen ist und sich großflächig überlegt
hat, wie man wirklich breiten Erfolg haben kann.

[Let’s Play] Einsamer WOlf – Flucht aus dem Dunkel

Sehr schön – die Jungs von Mantikore haben das Goldene Kamel mit einem „Rezi-„Exemplar des ersten Einsamer Wolf-Bandes versorgt und der Schlawiner wird sich häppchenweise vor der Kamera auf die Flucht aus dem Dunkel machen.
Bin mal gespannt ob er die Sache durchzieht (denn ich würde ihn auch gerne „Reiter der Schwarzen Sonne“ spielen sehen)…
… und ob er es anders als ich aus der vermaledeiten Abtei heraus schafft…
Das erinnert mich auf jeden Fall dran, dass ich mal wieder ein Abenteuer-Spielbuch in der Schule deponieren sollte. Klassen 5 freuen sich in Vertretungsstunden immer sehr über gemeinsame Abenteuer.

„Den Plot sprengen!“

Da ich ja sehr interessiert das Geschehen um die noch sehr junge Nerdpol-Youtube-Community verfolge, sehe ich mir auch immer die Streams an – aktuell ist das Anguys neue Rubrik „Mitternachtrauschen“.
Dort schwadroniert er tapfer zwei Stunden über die Welt, Essen, Bücher, Rollenspiele…
Neben dem in der gesamten Community gebräuchlichen „Meister“ und dem unfassbar grausamen Verb „meistern“ stimmt mich das dort sehr stark propagierte klassische DSA 90er Jahre Mindset immer sehr traurig. Das hat ja seine Berechtigung – aber es steht sehr oft vollkommen unreflektiert und unwiedersprochen im Raum, daher muss ich jetzt mal kurz etwas dazu schreiben.
So etwa nach 20 Minuten im oben eingefassten Video erklärt Anguy – den ich bekanntermaßen als Typ und als eine treibende Kraft hinter der äußerst interessanten Szene schätze – sinngemäß, dass „ein Plot nicht gesprengt werden kann, da ich als Meister ja immer die volle Kontrolle habe und dann halt einfach alles so drehe, dass der Plot mit veränderten Voraussetzungen weiterlaufen kann. Dann macht man einfach den anfangs Bösen zum Guten…“
Argh! Das mag ja für eine gewisse Art zu spielen absolut okay sein, aber es als absolute Wahrheit zu verkaufen rollt mir echt die Zehennägel hoch.
Und nur um mal eine weitere Position gegenüberzustellen – auch das nicht mit dem Anspruch auf collkommene Wahrheit, sondern als meine Sicht auf Rollenspiel: „Ja, ein Plot kann nicht gesprengt werden. Denn er entsteht durch die Taten der Spieler durch die Charaktere in der Spielwelt. Die Charaktere dürfen nicht nur die Geschichte des Spielleiters erleben, sondern sie lassen die Geschichte entstehen, indem sie mit der Hintergrundwelt interagieren.“
Dazu muss ich lediglich die Hintergrundwelt möglichst präzise ausgestalten – oder mir genügend interessante Zufallstabellen zur Hand nehmen – und genügend Konflikte zur Verfügung stellen, dass die Charaktere auch auf interessante Geschichten stoßen können, die sie dann vorantreiben. Auf Wunsch kann ich das auch irgendwann mal ausführlicher schildern.
… und noch ein kleiner Exkurs zum „Meister„: Klar ist es nur ein Begriff, aber er lässt schon immer durchblicken „wes‘ Kind der Sprecher ist“. Abgesehen davon, dass einem klar sein muss, dass der Begriff in einem von etwa 7238475906709 existierenden Systemen verwendet wird, hat er doch auch immer etwas Autoritäres. Marke: „Ich bin der Meister! Nur mein Wort zählt! Ich habe Kontrolle über Spiel und Geschichte!
Da ist „Spielleiter“ doch schon neutraler. Ein Spielleiter ist von der Konnotation eher der, der dafür sorgt, dass Regeln beachtet werden. Derjenige, der zwischen Spielern und ihren Charakteren sowie Spielregeln und Welt vermittelt.
Auch dazu kann ich mich auf Wunsch gerne noch genauer äußern. Kein Ding. Ich muss nur mal gerade beim Ansehen des Videos Dampf ablassen.

PAX Prime – D&D Game 2013 – Chris Perkins macht’s schon wieder…

Dieses Mal zwar ohne Wil Wheaton, aber mit gleichbleibend hohem Unterhaltungsfaktor.

… ganz nebenbei erfahren wir etwas mehr über „The Sundering“, dem „Realms-shaking event“, das von D&D 4 zu DnD Next überleiten wird.

Press Start – … mal wieder D&D mit Chris Perkins

… und ja – es gibt wieder französische Dunkelelfen. Wie immer absolut empfehlenswert – auch für Leute, die bei Rollenspiel „an geiler Patient und scharfe Krankenschwester“ denken.

Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
 Teil 4:
Teil 5:
 

Viel Spaß!

[NTRPGCON 2012] Celebrity (Charity) Game

Von der Produktion her nicht so professionell wie die Teile, die WotC ab und an mal mitfilmen, aber hier sind wieder hunderte von Jahren an Rollenspielentwicklung am Tisch – enjoy!

Als Kurzinfo – die Con ist die wohl bekannteste eher Old School-zentrierte Con in den USA – daher sind auch die Teilnehmer der Runde schon allesamt seit je etwa 30 Jahren im Geschäft.

Am Start sind: (im Uhrzeigersinn vom Spielleiter aus gesehen)
– Jim Ward
– Steve Winter
– Raffle Winner (Ich tippe mal das ist nicht sein Name, sondern seine Funktion als Gewinner irgendeines Wettbewerbs)
– Jennell Jaquays
– Tim Kask
– Sandy Petersen
– Zach Glazer
– Frank Mentzer

Aus irgendwelchen Gründen kann ich Teil 4 gerade nicht direkt hier einstellen, aber ihr werdet ihn wohl problemlos finden…