Verlesung der Vorlesetexte

Wie man sieht, hat der DSA-90er-Vorlesetext-Wettbewerb nicht nur den Schreibern und den Lesern, sondern auch den beiden Vorlesenden viel Freude bereitet.
Without further ado – here we go – clicky!
Im Nachhinein kann ich auch nur unterstützen, dass Dolges Text die Nase vorne hatte. Der kommt gerade gelesen ausgesprochen gut!
Danke auch an die beiden Preisstifter – bei Rolands Übergabe des DSA-Abenteuers an Sylandryl war ich ja sogar live dabei. Gracias, Rolando und Dragon del Teicho!
Nicht zu vergessen: Danke, Nico dafür, dass du diesen Termin zwischen deine zahllosen anderen Termine gefriemelt hast!

Bored of the Rings!

Himmelherrgottsakra. Im Laufe des Nachmittags habe ich mal wieder einem der drei Teile der HERR DER RINGE-Trilogie eine Chance gegeben und mal wieder nur die ersten zwei Minuten, sowie eiee Minute zwischendrin ertragen.

Sorry, aber alle drei Filme machen mich irgendwie kein bisschen an. Ich liebe die Bücher heiß und innig und habe sie wie jeder Fantasy-Nerd in den 80ern gleich mehrfach hintereinander verschlungen, aber die Filme…?
Nä, gar nicht mein Ding.
… wenn mich allerdings jemand fragen würde woran es liegt – ich hätte keine sinnvolle Antwort bei der Hand. Keine Ahnung!
Bin ich da alleine oder gibt es noch andere Jackson-Verschmäher? Es liegt nicht dran, dass ich den Filmen nichtgenügend Chancen eingeräumt hätte, mich mitzureißen, ich habe (bis auf Viagra) schon alles probiert, um in Stimmung zu kommen, aber irgendwie lösen alle drei Teile nichts bei mir aus…

[D&D 4]Prisoners of Slaugherfast

Mal wieder Chris Perkins, der ein paar Promis an seinen Tisch geholt und die Chose gefilmt hat – diesmal auf der PAX. Fast zweieinhalb Stunden lang bespaßen die Schlawiner von Penny Arcade verstärkt von Schauspieler Will Wheaton (ihr wisst schon – der kleine Gordy in „Stand by me“) das Publikum im Saal (und sich selber natürlich auch).

Absolut lohnenswert! Schau mal rein! Vom ersen verlinkten eil aus findet ihr die anderen 9 problemlos.

Wie immer steht das Abenteuer oder das „Spiel an sich“ im Hintergrund, aber verrückte Sprüche und Ideen wissen permanent zu unterhalten.

XORO auf Youtube!

Der sympathische Ansprechbarbar von nebenan ist jetzt minimal umgestellt auch in vier schmackhaften Teilen bei youtube zu sehen.

Als ich gestern mal wieder schön in der Sonne sitzend neues Lesefutter von Knights of the Dinner Table studiert habe, fiel mir spontan auf, wem ich unbedingt die Links schicken muss, um den Film auch einem breiteren Publikum in den USA bekannt zu machen. Jolly Blackburn und seien Jungs werden sich schlapp lachen und den Film in einer der kommenden Ausgaben featuren – Bumms! Berühmt!

So ist zumindest der Plan, ich werde mich auf jeden Fall mal an Kenzerco wenden. Mal gespannt, ob sie antworten, denn ich bin überzeugt, dass der Film das Zeug hat ein Indie-Kracher im englischsprachigen Raum zu werden.

Auch das Xoro Labyrinth Lord-Modul macht Fortschritte. Zur FeenCon werden wir es auf jeden Fall in Händen halten können.

Bender’s Game

Gestern war der 30. Januar 2009! Ein wichtiger Tag für die Menschheit, denn der 3. Film in der Reihe von Futurama-Spielfilmen (Okay – eher Futurama-Folgen in Spielfilmlänge) ist in deutscher Sprache erschienen, so dass ich ihn edlich auch kaufen und verstehen kann.

Er heißt „Bender’s Game“ und startet mit einem psychedelischen Yellow-Submarine-Intro, bevor er zu einem der besten existierenden Fantasy-Filme mutiert, der in meiner persönlichen Rangliste spontan einen Platz direkt hinter den beiden Conan-Filmen und knapp vor dem Dunklen Kristall einnimmt. Den Abstand zu den offiziellen Dungeons & Dragons-Filmen kann man wohl nur in Lichtjahren messen.

Also meine Damen und Herren – ab zu Amazon oder in ein „echtes“ Geschäft und gekauft das Teil! Das ist ein Befehl!

P.S.: Sehr empfehlenswert ist auch der kleine Bonus „D&D&F“ – ein kleines Anekdötchen über die Macher von Futurama und ihr Verhältnis zu D&D.

Jeremy hat es nicht versaut!

Ich habe endlich geschafft, den von mir mit Vorfreude geschilderten Film Colour of Magic, der auf Terry Pratchett’s Scheibenwelt spielt, zu sehen.

Lasst es mich kurz halten: Viele der fast schon philosophischen Witze und Sprachspiele von Pratchett können – logischerweise – in einem Film nicht so rübergebracht werden, ABER ich war 180 Minuten lang gut unterhalten und habe auch die Scheibenwelt ungefähr so erkannt, wie ich sie im Kopf hatte – vielleicht etwas weniger bunt, als man nach den Illustrationen von Kirby erwartet.

Sehr geil war wirklich Sean Astin als Twoflower, der erste Scheibenwelttourist, und auch meine Freundin, die Truhe aus intelligentem Birnbaumholz, hat ein schauspielerisches Meisterstück abgeliefert. Rincewind war absolut so vertrottelt, wie er sein muss – Weltklasse!

Faszinierenderweise hat es selbst Jeremy Irons als Patrizier nicht geschafft, den Film unter die Gürtellinie zu reißen! Sein Fluch über den Fantasyfilmen mit seiner Mitwirkung ist also gebannt.

Toi-toi-toi!

Terry Pratchett – The Color of Magic (DVD 2008)

Juppidu! Am Samstag abend habe ich bei Amazon gesehen, dass es einen neuen Terry Pratchett Spielfilm gibt, heute morgen ist er in der Post!

Ich kann es kaum noch aushalten – hoffentlich komme ich heute dazu, ihn mir anzusehen. ich bin hart an der Granze dazu, die Rollenspielrunde heute abend abzusagen, um ihn in Ruhe genießen zu können!

Mal ganz abgesehen davon, dass ich die ersten beiden Scheibenweltromane („Die Farben der Magie“ und „Das Licht der Phantasie“) ohnehin klasse finde, durfte ich auch noch feststellen, dass Tim Curry und Sean Astin mitspielen. Das bürgt für eine gewisse „Qualität“ – Qualität in Anführungsstrichen, weil beide vom schauspielerischen Potential her wohl eher bescheiden sind, aber Tim Curry hat sich spätestens mit der Rocky Horror Picture Show in mein Herz „gefranknfurtert“ (er war auch ein fürchterlich gruseliger Clown in „ES“) und Sean Astin liebe ich seit den Goonies heiß und innig!

Der Film kann nur Klasse sein – ich melde mich mit einer Besprechung, wenn ich ihn gesehen habe!