[Herr der Labyrinthe] Sivak-Drakonier

Langsam wird es richtig brenzlig in Drakonierhausen! Sivak und die noch folgenden Aurak sind ganz ordentliche Hämmer, die Gruppen mittlerer Stufen ordentlich zerpflücken können – das soll natürlich auch bei Lab Lord so sein…

Kapitel 4:

Sivak-Drakonier

Anzahl: 2W10
Gesinnung: chaotisch
Bewegung: 60″ / 180″ (fliegend)
Trefferwürfe: 6**
Angriffe: 3 oder 2
Schaden: 1W6 / 1W6 (Klauen) / 2W6 (Schwanz) oder 1W8 / 1W8 (Schwerter)
Rettungswurf: K8
Moral: 11
Hortklasse: IX
EP: 820

Sivak-Drakonier entstehen aus den manipulierten Eiern von Silberdrachen.
Nach den Aurak sind sie die zweitmächtigste Art von Drakoniern. Alleine schon ihre Angriffe – entweder mit zwei lauen und einem Schwanzschlag oder mit zwei Langschwertern – sind Furcht erregend. Darüber hinaus gehen sie noch nach ihrem Tod in Flammen auf und geben jedem in einem Radius von 10″ 2W4 Schadenspunkte mit, gegen die diesem nicht einmal ein Rettungswurf zusteht. Dies ist nur der Fall bei übermenschengroßen Gegnern.

Sivak sind Gestaltwandler. So können sie die Gestalt eines menschengroßen oder kleineren Humanoiden übernehmen, wenn sie diesen getötet haben. Der Sivak übernimmt das exakte Aussehen und die Stimme des Getöteten, nicht aber dessen Erinnerungen oder Fähigkeiten, wie zum Beispiel Magie oder Diebesfähigkeiten.

Wenn Sivak von menschengroßen oder kleineren Gegnern getötet werden, nehmen sie im Tod deren Gestalt an. Diese Gestalt behalten die 3 Tage lang bei, danach zersetzt sich ihr Körper in eine schwarze undefinierbare Masse.

… to follow – Die Aurak-Drakonier!

[Herr der Labyrinthe] Bozak-Drakonier

Teil 3 der Drakonier-Reihe folgt auf dem Fuße – und ich muss zugeben, dass ich diese Schlawiner zu Drachenlanze-Zeiten am meisten geliebt habe. Da konnten die Sivaks und Auraks machen, was sie wollten.

Kapitel 3:

Bozak-Drakonier

Anzahl: 2W10
Gesinnung: chaotisch
Bewegung: 60″ / 180″ (fliegend) Rüstungsklasse: 3
Trefferwürfel: 4**
Angriffe: 2 oder 1
Schaden: 1W4 / 1W4 (2 Klauen) oder Waffe oder Sprüche
Rettungswurf: K5
Moral: 10
Hortklasse: XIV
EP: 190

Bozak wachsen aus den korrumpierten Eiern von Bronzedrachen.
Sie können Sprüche wirken wie Magier der 4. Stufe. Das heißt sie beherrschen jeweils zwei Sprüche der ersten und zwei Sprüche der zweiten Stufe aktiv. Diese Drakonier sind grausame und trickreiche Kämpfer, die Besiegten selten Gnade gewähren.
Ihre bevorzugten Sprüche sind: Magisches Geschoss, Personen bezaubern, Schlaf, Gedankenlesen, Netz, Schweben und Trugbild.
Unabhängig von seinen Sprüchen kann ein Bozak in einer Runde entweder mit beiden Klauen angreifen oder wahlweise mit einer Waffe.

Stirbt ein Bozak, so zerfällt sein Fleisch und fällt als Staub zu Boden. Gleichzeitig explodieren seine Knochen und verursachen 1W6 Punkte Schaden bei jedem Wesen in einem Umkreis von 10″. Dagegen gibt es keinen Rettungswurf.

… in Kürze folgen im 4. Kapitel die Sivak-Drakonier!

Kampagnenmodus à la Glgnfzienne…

Noch ein letztes Ablenkmannöver muss mir gestattet sein bevor ich mich endlich an die lange versprochene OSRIC-Rezi und die noch längere Rezi des Romans „Downshadow“ für das DnD-Gate komme, werde ich schildern, wie ich in meinen Kampagnen die vergleichbar hohe Sterblichkeitsrate von Lab Lord etwas abfedere – ich würde sagen bisher meist mit Erfolg.

Jeder Spieler erschafft zu Beginn 3 Spielercharaktere. Diese werden in das Setting gesetzt – sei es, dass sie Kumpels sind, einfach zusammen in einem Dorf leben, gemeinsam in der Armee dienen oder was auch immer.
Aus diesem Charakterpool können die Spieler nun auswählen, welche Charaktere sie in ein Abenteuer schicken wollen. In jeder Spielrunde erhalten die „aktiven“ Charaktere die vollen Erfahrungspunkte, die, die im Dorf zurückgeblieben sind, erhalten die Hälfte. Rechnerisch führt das dazu, dass ein Charakter, der nie zum Zuge käme, im Schnitt jeweils eine Stufe unter den aktiveren Charakteren läge, was ganz sicher kein Beinbruch ist, wenn er in das Spiel eingreift.
Hier entfaltet sich ein weiteres strategisches Element, denn die Spieler haben Einfluss darauf wie schnell welcher ihrer Charaktere mächtiger wird – was allerdings auch das Risiko erhöht. Auch kann man so Magier oder Diebe schon auf eine halbwegs vernünftige Stufe bringen, auf der ihr Überleben nicht mehr so am seidenen Faden hängt.
Dass die „passiven“ Charaktere nicht leer ausgehen, begründe ich vor mir, meinen Spielern und dem lieben Gott ganz einfach damit, dass sie in der Zwischenzeit ganz sicher nicht Däumchen drehen, sondern sich irgendwie „berufsbezogen“ weiterbilden.
In unserer aktuellen Kampagne ist es sogar noch besser zu erklären, da die Charaktere über ein kleines Tal herrschen, dessen Infrastruktur immer weiter ausgebaut wird, die passiven Charaktere haben hier alle ihre Aufgaben wie Hafenmeister, Finanzplaner…

Stirbt nun ein aktiver Charakter, so kann der Spieler allerspätestens bei der nächsten Spielrunde (normalerweise aber schon in der gleichen) wieder mit einem seiner anderen Charaktere in die Handlung eingreifen.
Er erschafft nun einen neuen Charakter, der so viele EP hat wie der am wenigsten erfahrene Charakter des gesamten Pools.

Das erleichtert es auch im Spielverlauf auf Sonderwünsche einzugehen – sagen wir mal ich habe mal wieder gewerkelt und den Druiden als neue Klasse entworfen und ein Spieler hat Bock einen Druiden zu spielen, so kann er ihn einfach erschaffen – ein Eckchen im Tal, das der Druide „beschützen“ kann und Gründe, warum er mit ins Abenteuer zieht, sind schnell erfunden.
Ein Ninja? Bitte sehr! Irgendweinen Grund finden wir auch, der ihn in unser beschauliches Tal führt…

Zusätzliche Ideen und Verbesserungsvorschläge sind – wie immer – herzlich willkommen!

[Herr der Labyrinthe] Kapak-Drakonier

Ach, es läuft gerade so gut – da stelle ich doch gleich Drakonier Nummer 2 auch noch Online – die Kapak!
Wie ihr vielleicht gemerkt habt, gibt es von mir – anders als im LL Regelwerk – direkt die EP gratis dazu.

Kapitel 2:

Kapak-Drakonier

Anzahl: 2W10
Gesinnung: chaotisch
Bewegung: 60″ / 180″ (fliegend)
Rüstungsklasse: 5
Trefferwürfel: 3**
Angriffe: 1
Schaden: 1W4 (Biss) + Gift oder Waffe + Gift
Rettungswurf: K3
Moral: 9
Hortklasse: II, III, IV
EP: 80

Kapak entstehen aus den entarteten Eiern der Kupferdrachen.

Sie sind größer als Baaz und springen oft sehr ruppig mit ihren Cousins um. Sie sind schlau und trickreich; so versuchen sie oft Gegner in Fallen und Hinterhalte zu locken.

Der Speichel der Kapak ist giftig, weswegen sie in Drakonierarmeen oft sowohl als Kämpfer als auch als Meuchelmörder Verwendung finden. Der Speichel kann entweder über den Biss übertragen werden, oder über eine Waffe, die der Drakonier vorher angeleckt hat, was eine beliebte Strategie der Kapak ist.
Schafft ein Opfer nach einem Biss oder Treffer mit einer vergifteten Waffe keinen Rettungswurf gegen Gift, wird er für 2W6 Phasen gelähmt. Das gift auf vergifteten Waffen ist nur 3 Kampfrunden lang schädlich.
Wenn ein Kapak auf 0 Trefferpunkte reduziert wird, zersetzt er sich in eine Säurepfütze von 10″ Radius. Jeder in diesem Radius nimmt in jeder Runde, die er in der Pfütze stehen bleibt 1W8 Punkte Säureschaden. Nach 1W6 Runden verschwindet das Gift. Nach Ablauf dieser Zeit ist die gesamte Ausrüstung des Drakoniers zersetzt und somit nutzlos geworden.

… demnächst folgt Kapitel 3: Bozak-Drakonier

[Herr der Labyrinthe] Baaz-Drakonier

Ich habe gerade Lust etwas direkt Spielrelevantes zu bloggen. Neben der Idee Dark Sun für Lab Lord umzusetzen, brodelt in einer hinteren Ecke meines Gehirns schon lange der Plan Elemente des Drachenlanze-Settings zu vereinfachen und für Herr der Labyrinthe-Spielleiter verfügbar zu machen.

Was also ist das Prägnanteste am Drachenlanze-Setting? Für mich ist diese Frage ganz klar zu beantworten mit zwei Elementen: Drakonier und Kender!

Schritt 1 meiner Reihe wird also sein die 5 Arten von Drakoniern umzuschreiben. Wichtig ist es, anzumerken, dass diese Konversionen nichts Offizielles sind, denn wenn man etwas publizieren wollte, was diese Monster enthält, müsste man zumindest noch die Namen ändern, denn ich bin ziemlich sicher, dass TSR -> WotC -> Hasbro die Rechte an den Namen haben dürften.
Ihr könnt meine Drakonier also gerne in euren Hausrunden verwenden, aber sie können wohl so nicht in offiziellen Veröffentlichungen benutzt werden. Nicht, weil ich etwas dagegen hätte, aber ihr könntet copyright-technisch in Teufels Küche kommen.

Kapitel 1:

Baaz-Drakonier

Anzahl: 2W10
Gesinnung: chaotisch
Bewegung: 60″ / 180″ (fliegend)
Rüstungsklasse: 5
Trefferwürfel: 2*
Angriffe: 1
Schaden: 1W4 (Klauen) oder nach Waffe
Rettungswurf: K2
Moral: 9
Hortklasse: I, II, III, IX, XI
EP: 29

Baaz-Drakonier schlüpfen aus degenerierten Eiern der Messingdrachen.
Sie sind die kleinsten und am häufigsten anzutreffenden Drakonier. Sie bilden den Bodensatz der drakonischen Gesellschaft, was dazu führt, dass sie häufig sehr egoistisch handeln und nur an sich und ihr eigenes Wohl denken. Oft verkleiden sie sich und verstecken ihre Flügel unter langen Roben und tragen die Kaputzen tief ins Gesicht gezogen, um so die menschlichen Siedlungen auszuspionieren.

Stirbt ein Drakonier, so verwandelt sich sein Körper augenblicklich in eine Steinstatue. Die Person, die den tödlichen Schlag geführt hat, muss eine erfolgreiche Geschicklichkeitsprobe mit einem Abzug von -3 ablegen, um zu verhindern, dass die Waffe in der Statue stecken bleibt.
Nach 1W4 Runden zerfällt die Statue zu Staub und die Waffe ist wieder frei. Auch Waffe und Rüstung des Drakoniers ebenso wie Besitz, den er bei sich trägt, bleiben erhalten.

… demnächst folgt Kapitel 2: Kapak-Drakonier