FeenCon 2012

Am letzten Wochenende war die FeenCon in Bonn (meine Lieblings-Con neben Dreieich).
Und das „real life“ (TM) hat dafür gesorgt, dass ich keinen meiner obligatorischen Vorberichte schreiben konnte und dass ich nur am Samstag vor Ort sein konnte.
Was war alles los? Ich muss direkt vorausschicken, dass ich nicht allzu viel mitbekommen habe, da ich fast die ganze Zeit am Mantikore-Stand verbracht habe, da ich das einzige anwesende Standäffchen war. Netterweise haben mich die luxemburgischen Marcs und die deutschen Markus/Marcusse zwischendurch mal entlastet.
Größte Enttäuschung war auf jeden Fall, dass ich Grasis Lesung verpasst habe – das war der einzige Termin, den ich mir vorher vorgenommen hatte. Kurz dahinter die Tatsache, dass von all den Sachen die ich zum Bring & Buy gebracht habe nix (in Worten: N I X) verkauft wurde. Enttäuschung Nummer 3 war, dass ich mir EW 10 mitnehmen wollte, aber in kürzester Zeit 4 Exemplare verkauft waren und ich das fünfte als Beleg-Exemplar ausgegeben habe. Naja, ein anderes Mal…
Der Rest war wie immer erfreulich. Die Orga hat gut funktioniert, alle Beteiligten waren gut gelaunt und freundlich, die Ulisses-Jungs hatten die Sachen für den Mantikore-Stand gepackt und alles war griffbereit und schnell aufgebaut. Allerdings hat Mantikore mittlerweile so viele Produkte im Angebot, dass es zusammen mit den „Schätzchen“ des Herrn Verlagsleiters arg eng mit der Stellfläche wurde.
Einen großartigen Moment gab es, als ein freundlicher Mensch sich am Stand lang und schmutzig alles über den Einsamen Wolf erzählen ließ. Das ist an sich noch nicht sensationell – oft erzählt man stundenlang irgendwelchen Leuten, die begeistert sind, dass es eine Neuauflage gibt, was die Auflagen unterscheidet, dass neu übersetzt und illustriert wurde und es mehr Abschnitte oder zusätzliche Abenteuer gibt. Abschließend sagen dieses dann immer: „Toll!“ und wandern fröhlich davon.
NICHT SO DIESES MAL! Der potentielle Käufer wandte sich zum Gehen, murmelte er müsse mal Geld ziehen gehen und fragte nochmal nach: „10 Bücher? Macht 150 Euro, oder?“ Ka-Tsching! Jackpot! Käufer des Tages!
Was habe ich nun an Material abgegriffen?
  • Deadlands: Das Buch der Toten
  • Dungeonslayers: Caera-Box
  • SPACE 1889: Limitiertes Regelwerk
Das oberste ein absolut solides Teil, die beiden unteren richtiggehende Schmuchstückchen!
Weiterhin gab es von Thomas Michalski, dem Ex-DOPR-Chef, die 4 versprochenen 1W6 Freunde Lesezeichen und 4 Autogrammkarten der Stars des demnächst erscheinenden Eifelareanien-Epos: Hilde und die Glocken der Amazonen! Alles sehr, sehr erfreulich. Vielen Dank nochmal!
Wie immer waren auch die Orkenspalter-TV-Leutchen am Start, die ich einfach nicht überzeugen konnte, dass ich gar nichts zu Uthuria erzählen will – immerhin konnte ich ihnen Karsten in die Fänge treiben, der ein flammendes Plädoyer für den Gratisrollenspieltag hielt.
Die ganzen netten Gespräche kann man schon gar nicht mehr aufzählen – daher tue ich es auch nicht, um keinen zu vergessen. Wirklich bedauerlich, dass ich zu 85% der Zeit hinter dem Stand gebunden war, so kam ich gar nicht dazu die Jungs und Mädels von den anderen Verlagen zu besuchen oder mir mal die Zombie-Apokalypse des Blechpiraten näher anzusehen…

EW – Flucht aus dem Dunkel (Trailer)

Chapeau! Der Mantikore-Verlag gibt richtig Gas – nicht nur, dass die Schlagzahl beim Veröffentlichungsrhythmus der Einsamer Wolf-Serie deutlich erhöht wurde – jetzt gibt es auch noch einen Trailer für Band 1, der einen Einblick in Story und Stimmung (via Illustrationen) des ersten Bandes gibt.
Schöne Idee und hoffentlich wird es mehr davon geben…

Neuer Kram…

… ich war ja auf Klassenfahrt und im Laufe einer Woche kommt bei mir doch so einiges an Rollenspielkram an – hier mal exemplarisch, was sich in meiner Sammlung so in einer Woche tut. Sehr gut gefällt mir übrigens der Das habe ich neu-Thread im Tanelorn, aber es ist mir einfach zu viel Arbeit, dort immer zu posten, wenn der arme Briefträger wieder etwas in meine Höhle geschleppt hat.
Sehen wir mal, was in den unterschiedlichsten Päckchen war…
Goodman Games – d20 – Dungeon Crawl Classics – THE IRON CRYPT OF THE HERETICS
Die limitierte AD&D-Version hatte ich schon – diese „normale“ d20-Fassung hier hat mir noch gefehlt.
Wizards of the Coast – d20 – d20 Modern – D20 PAST
Das hatte ich mir schon lange bei eBay auf die Merken-Liste geschrieben habe und neulich habe ich endlich zugeschlagen.

Pinnacle – Deadlands – Hell on Earth – SPIRIT WARRIORS
Ich kam ja wie die Jungfrau zum Kinde, als ich einen Mini-Teil des HoE-Regelwerks übersetzen konnte. Das ganze Setting ist so cool, dass ich nicht wiederstehen konnte, mir den Quellenband für 1,50 plus Porto zu schießen…

Ulisses – DSA – EFFERDS WOGEN

Meine kleine Arbeit zu einem Tiefseegraben für Myranor hat dazu geführt, dass ich  mich für den Unterwasserbereich bei DSA zu interessieren begann. Da musste Efferds Wogen einfach her. Ich konnte schon drin lesen und bisher bin ich wirklich angetan – da steckt noch so manche Abenteuer-Idee drin.
Keine Ahnung welchen offiziellen DSA-Disclaimer ich jetzt setzen muss – ich hoffe mal, dass mich Ulisses nicht verklagen, wenn ich für das Teil Werbung mache. 😉
Kenzer & Co. – Hackmaster – HACKLOPEDIA OF BEASTS
Granate! Eines der geilsten Old-School-Teile, das ich in den letzten Jahren in Händen halten durfte. Freut mich sehr, dass sich da ein in Bälde erscheinendes deutsches Produkt (Knick-Knack – Monster-Handbuch. Sie wissen schon!) ein Beispiel dran nehmen will.
Pegasus – Cthulhu – CTHULHU NOW
Wenn es einem angeboten wird, kann man einfach nicht Nein sagen!
Pegasus – Cthulhu Now – VERSCHLUSSSACHE
Wer A sagt muss auch B sagen!
Pegasus – Cthulhu – WAFFENHANDBUCH
Einfach geil! Waffen der unterschiedlichsten Zeiten – vergleichbar mit dem Traveller Ausrüstungskatalog.
Mantikore Verlag – Einsamer Wolf 7 – SCHLOSS DES TODES
Um immer auf dem Laufenden zu bleiben – der aktuelle EW-Teil. Der zweite als Magnakai. Ich werde mich gleich mal an das Bonusabenteuer setzen und anschließend versuchen dem Schloss selber zu zeigen wo der Hammer hängt.
Mantikore Verlag – Legenden von Harkuna – DAS BUCH DES KRIEGES
Bin gespannt auf die Neuübersetzung des ersten Teils der alten Sagaland-Reihe. Aber bei Alex Kühnert als Übersetzer kann das ja nicht schief gehen. 676 Abschnitte sind auch sehr vielverprechend!

[Einsamer Wolf] Radak’s Revenge

Na, wer sagt’s denn! Die aktuelle Ausgabe 88 von Signs & Portents ist erschienen und die Freunde von Magnamund werden wieder bedient, nachdem sie in der letzten Ausgabe leer ausgegangen sind.
Radak’s Revenge von Jawad Naeem ist ein Abenteuer für das „Lone Wolf Multiplayer Game“ für 4-6 Charaktere und es geht um nichts Geringeres, als den Untergang sämtlicher Magie auf Magnamund.
Der Cener-Druide Radak versucht in einem Ritual sämtliche Magie (natürlich außer der, die die Cener-Druiden wirken) unwirksam machen. Und wer kann das nur verhindern? Natürlich! Die Spielercharaktere. Und wer hat außer Radak etwas dagegen? Natürlich! Ein ganzer Haufen „Beastmen“.
Wie man an der Handlung schon merkt, ist dieses Abenteuer nicht gerade für „heuerige Hasen“ konzipiert und man hat besser schon die eine oder andere Kai-Disziplin in Petto, um hier auch nur den Hauch einer Chance zu haben.
Wie bei allen Abenteuern für dieses System wird auch hier jeder Fehler gnadenlos bestraft und man sollte sich nicht kopflos in jeden Kampf stürzen, denn die sind im Allgemeinen (und hier im Besonderen) absolut tödlich.
… habe ich schon erwähnt, dass das Multiplayer Game aller Voraussicht nach zur RPC im Mai 2011 in Deutscher Sprache erscheinen könnte? Mantikore sei Dank…

Magnamund TImeline – 5084 bis 5102

Joe Dever höchstpersönlich hat mal wieder selbst Hand angelegt und ein paar Seiten zur aktuellen Ausgabe des Gratis-PDF-Zines von Mongoose Signs & Portents beigetragen.

Zum einen gibt es die Timeline von Magnamund (Sommer 5084 bis Frühling 5102); andererseits gibt es in Kurzgeschichtenform einen kurzen Rückblick, was aus Sicht des Einsamen Wolfes in der letzten Zeit passiert ist. Auch schick. Endlich wieder neues Material aus der Feder des Meisters…

15 Games in 15 Minutes

Von Dirk beeinflusst setze ich mich auch mal vor der Schule flott hin und versuche mir in weniger als 15 Minuten 15 Spiele aus dem Schädel zu drücken, die mich am meisten „beeinflusst haben“.

Bis auf die Nummer 1 werden sie wohl ohne Reihenfolge der Wichtig- oder Dringlichkeit erscheinen – ich habe aber eine Rollenspiel- und eine Brettspielabteilung eingerichtet…

1. A/D&D (in allen Klon- und Originalfassungen bis VOR D&D 3)
2. Risiko
3. Cthulhu (nicht d20, oder Trail… – das „Echte“)
4. L’oeil noir (nur in der in F erschienenen 2. Edition)
5. Shadowrun
6. Vampire (DAS und SO wollte ich nicht spielen!)
7. Abenteuerspielbücher (allen voran der Einsame Wolf)
8. Sternengarde
9. Ruf des Warlock
10. Mutant Future
11. Nobody’s perfect
12. Therapie
13. Hase und Igel
14. Kraut und Rüben
15. Hanna Haselnuss

Super! Hat nur 6 Minuten gedauert!

[Einsamer Wolf] Terror in the Wildlands

Na endlich! Nachdem der Einsame Wolf in den letzten Ausgaben des Mongoose-Hausmagazins SIGNS & PORTENTS eher stiefmütterlich behandelt wurde, gibt es in Ausgabe 85 endlich wieder ein neues Abenteuer für das Einsamer Wolf Mehrspielerbuch. Dieses ist zwar derzeit nur auf Englisch erhältlich, aber ich bin doch guter Dinge, dass wir recht früh im Jahr 2011 auch eine deutsche Fassung kaufen können werden. (Keine Angst vor den geisteskranken Preisen beim Amazon-Link – Roland, der Sphärenmeister und Nic von Mantikore haben das Teil noch zum gängigen Preis von 15-17 Euro.)

Das Abenteuer TERROR IN THE WILDLANDS von Jawad Naeem ist für 4-6 Spieler, die Kai-Ränge (beziehungsweise Stufen) 5-10 inne haben. Die Charaktere sind mit einer Karawane unterwegs von Sommerlund nach Durenor – klar, dass die Wildlands, die auf dem Weg liegen, nur Stress bedeuten können.
Das Abenteuer ist sehr kurz und kann gut an einem Abend gespielt werden. Schön ist auch, dass es für Charaktere konzipiert ist, die einander nicht kennen, weniger schön, dass die bisherigen Multiplayer-Abenteuer allesamt DSA in Hinblick „Railroading“ locker in den Schatten stellen. Nichtsdestotrotz ein spaßiges kleines Abenteuer für zwischendurch.

… und kosten tut es ja auch nichts!

[Einsamer Wolf] Die Schlucht des Schicksals

Morgen erscheint der vierte Band der EW-Reihe offiziell, aber ich hatte heute schon nette Post im Briefkasten und muss die Anhänger der wohl populärsten Abenteuer-Spielbuch-Reihe der 80er mal etwas heiß machen.

Zum Inhalt: DIE SCHLUCHT DES SCHICKSALS hat wie schon ihr Vorgänger aus den 80ern 350 Einträge, durch die sich der geneigte Kai kämpfen, rätseln und lesen darf. Die Übersetzung ist allerdings nicht übernommen worden, sondern Alex Kühnert hat das Original gewohnt sicher und souverän ind Deutsche übertragen.
Das ist aber nicht der einzige Mehrwert gegenüber der Goldmann-Fassung „Schlacht über den Gräbern“ aus dem Jahr 1985, sondern es gibt noch ein Bonus-Abenteuer RUANON von James M. Stuart, in dem man den Hauptman D’Val spielt, der sich in weiteren 150 Spielabschnitten beweisen kann.

Neben einer optimierten Übersetzung und einem Bonus-Abenteuer gibt es natürlich noch das schicke Artwork mit dem genialen Cover von (wie immer) Alberto del Lago und die (wie immer) hervorragend passenden Innen-Illus von Rich Longmore.
Auch eine neue Karte (diesmal auf extra dickem Papier) wurde für diesen Teil spendiert, befinden wir uns doch nun im südlichen Sommerlund.

Ich werde mich gleich mal zurückziehen, frech behaupten, dass ich die vorherigen drei Teile geschafft hätte und mir so deutlich mehr Kai-Disziplinen zustehen, als es eigentlich der Fall ist, und schauen, ob es mir nicht gelingt, die verschwunden Männer des Königs zu finden und das geraubte Gold wieder zu beschaffen…

Ich würde glatt behaupten, dass die Investition von lächerlichen 14,95 Euro beim Mantikore-Verlag im Amüsement-Bereich locker wieder eingefahren wird. Schlagt zu, solange die Ware noch frisch ist.
Nebenbei sollte man noch zwei Dinge erwähnen – auch Einsteiger können wieder zu den Freunden des EW stoßen, denn Teil 1 ist jetzt wieder lieferbar und Teil 4 ist der erste, der eingeschweißt von der Druckerei kommt. Eine gute Entscheidung, denn manchmal geht im Transport doch eckentechnisch etwas Qualität verlustig – die Exempalre, die bei mir angekommen sind, sind alle in absolutem Bestzustand.