[#dungeon 23] Raum 21: Die Pyramide der Krex’tra

Ich mache mal wieder den thematischen Abschluss und wir sind klassisch Versunken, also im Wasser und unter der Erde. So gehört sich das einfach.

Raum 21: Die Pyramide der Krex’tra

Die Gruppe hat irgendwo eine Karte und einen eigenartigen Messingschlüssel in Form einer Krähe gefunden. Die Karte hat sie auf die abgelegene Vulkaninsel Krak’tau gebracht, auf der eine kleine Pyramide steht. Das ist verwunderlich, wirkte das Bauwerk doch auf der Karte erheblich größer und scheint nicht all die Schätze beherbergen zu können, die die Legenden der Pyramide von Krex’tra versprechen.

Durch uralte Magie ist die Pyramide schon vor Jahrhunderten tiefer gelegt worden und nur noch ihre Spitze blickt aus dem Meer hervor und liegt recht mittig auf einer kleinen Insel. Selbstverständlich besteht schon die Reise zu dieser Insel, wie auch das Erlangen der Karte und des Schlüssels aus eigenen Abenteuern.

Auf der Insel angekommen gilt es die Basis der Pyramide zu erreichen und dort unter Wasser agieren zu können, um die Schätze zu bergen. Das wird einiges an Werkzeugen oder Magie erfordern.

Es ist davon auszugehen, dass die Charaktere bei ihrer Vorbereitung auf die Expedition 1W3 dieser Gerüchte zu Ohren kommen.

1W8Gerücht
1Wer den Schatz der Krähe sucht, benötigt Flügel.
2Nimm dich vor dem Wasser in Acht.
3Gib das zurück, was du dir nimmst.
4Silberne Fische sind gefährlich.
5Goldene Fische gehören der Kaiserin.
6Kristallene Fische machen dich reich.
7Der Schatz ist enorm.
8Vermeide den Untergang.

A) Insel aus bloßem schwarzem Gestein, keinerlei Vegetation

B) Spitze der schwarzen Pyramide mit einer roten Tür – Einlassung in der Tür, mit dem Schlüssel zu öffnen

C) Inneres der Pyramide

Die Karte

Ausmaße: Sehr kleine Pyramide auf der Insel – im Inneren riesig und vor allem hohl

Sinneseindrücke: dunkel, tief, feucht, glitzernd

Auf den ersten Blick ist zu sehen: Von der Tür oben her gesehen ist nur Dunkelheit zu sehen. Gelingt es bis in die Tiefe zu leuchten, ist am Boden eine Wasserfläche zu erkennen. Diese wird nur von vier quadratischen Steinpodesten durchbrochen, die etwa 10 Fuß aus dem Wasser herausragen oder zumindest sehr dicht unter der Oberfläche liegen.

Es kann gefunden werden: Auf den vier Säulen liegen riesige Haufen antiker Goldmünzen (je 5W1000 GM). Wird die Hälfte oder mehr von einer Säule entfernt (und nicht vom Gewicht her adäquat ersetzt), so wird ein grandioses Grummeln und Grollen ertönen, die Säule beginnt abzusinken und innerhalb von 1W6 Runden wird die gesamte Pyramide in sich zusammenbrechen und alle und alles, was sich in ihr befindet erleidet 3W100 Punkte Schaden. Oh, yeah!

Tauchen und eine gründliche Untersuchung der Säulen ergibt, dass diese im Boden versenkbar zu sein scheinen.

Unter Wasser ist es allerdings wirklich gefährlich, sind hier doch folgende Wesen anzutreffen:

1W6Angetroffenes Wesen
1Hammerhai
2Riesenhai
3Riesenoktopus
4Schwarm silberner Fischlein (Verursachen 1 Schadenspunkt bei Berührung)
5Schwarm goldener Fischchen (werden mehr als 10 Fische gefangen, geht die Pyramide ebenfalls unter)
6Schwarm 1W100 kristallener Fischlein (jeder Fisch ist 5 GM wert)

Am überfluteten Boden der Pyramide befindet sich rein gar nichts.

Vorlesetext: Ihr öffnet die rötliche Tür und blickt in eine undurchdringliche Schwärze. Auch eure Fackeln und Lampen dringen nicht weit in diese Dunkelheit ein. Es sind keine Treppen oder Leitern nach unten zu sehen. Lebende und Tote an diesem Ort benötigen wohl Flügel!

Hintergrund: Imperatorin Krex’tra herrschte vor vielen, vielen Jahren über ein gewaltiges Reich, das schon lange untergegangen ist und von dem nur noch selten Spuren auftauchen. Überdauert hat allerdings die Legende von ihren unermesslichen Schätzen, die nach ihrem Tod mit ihr in einer gargantuanischen Pyramide verborgen worden sind.

Was niemand weiß, ist, dass diese Pyramide mittlerweile in den Tiefen der Beringa-See untergegangen ist und nur noch ihre Spitze aus dem Meer herausschaut, die sich auf der Vulkaninsel Krak’tau befindet.

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